Während die schwache Konjunkturentwicklung österreichweit die Zahl der Arbeitslosen seit dem Frühjahr 2023 steigen lässt und die Arbeitslosenquote im Juli bei 6,9 Prozent lag, erreichte Tirol mit einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent den im Bundesländervergleich niedrigsten Wert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der als arbeitslos vorgemerkten Personen im gesamten Bundesland allerdings um 1,8 Prozent.
Osttirol mit niedrigster Arbeitslosenquote
Noch einmal deutlich geringer ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk Lienz, wo die Quote im Juni bei 1,9 Prozent lag und man entsprechend von Vollbeschäftigung sprechen kann. In keinem anderen Tiroler Bezirk war die Arbeitslosenquote im Juni geringer.

Auch im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk Lienz rückläufig. Konkret waren im Juli dieses Jahres 80 Personen bzw. 15,7 Prozent weniger beim AMS vorgemerkt, als dies im Juli 2025 der Fall war. Auch hier sticht der Bezirk im Tirolvergleich heraus, denn nirgendwo anders wurde ein derartiger Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnet.

Im Bereich des Stellen- und Lehrstellenmarktes waren in Osttirol im Juli 569 offene Stellen mit einer sofortigen Verfügbarkeit gemeldet. Zudem registrierte das AMS 134 sofort verfügbare offene Lehrstellen, denen allerdings nur 15 Lehrstellensuchende gegenüberstehen.
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