Wie aus dem Geschäftsbericht des Landeskulturfonds hervorgeht, wurden im Jahr 2025 insgesamt 177 Investitionsvorhaben mit einer Kreditsumme von 22,8 Millionen Euro unterstützt, was laut Tiroler Landesregierung einen historischen Höchstwert darstellt. Das damit ausgelöste Investitionsvolumen lag bei mehr als 50 Millionen Euro.
Der Schwerpunkt lag weiterhin bei Investitionen in tierfreundliche Rinderhaltung: Mit 61 Finanzierungen war der Bau von modernen Rinderställen der mit Abstand häufigste Bereich. Häufig gemeinsam mit Stallbauten wurden auch Futterbergeräume errichtet. Weitere wichtige Investitionsbereiche waren Güllegruben mit fester Abdeckung, Maschinen- und Lagerhallen sowie technische Ausstattungen.
„Die Technik am Hof gewinnt zunehmend an Bedeutung. Fütterungs- und Melktechnik, Heutrocknungsanlagen, Krananlagen, Gülletechnik oder Bergbauernspezialmaschinen erleichtern die tägliche Arbeit und helfen dabei, größere Betriebsstrukturen mit weniger Arbeitskräften bewältigen zu können“, erklärt Thomas Danzl, Geschäftsführer des Landeskulturfonds im Rahmen eines Pressegesprächs am 12. August auf dem Hof der Familie Gratl in Ranggen. Diese Investitionen verursachen erhebliche Kosten, die der Landeskulturfonds mit günstigen Krediten abzufedern versucht.

Präsentiert wurde im Rahmen dieses Mediengesprächs auch eine Statistik der Agrarinvestitionskredite des Jahres 2025, aufgegliedert nach Bezirken. Hier zeigt sich, dass in keinem anderen Bezirk so viele Kredite vergeben und eine so hohe Gesamtsumme aufgenommen wurde wie in Osttirol. Etwa ein Viertel aller vom Landeskulturfonds 2025 vergebenen Agrarinvestitionskredite flossen in den Bezirk Lienz.

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