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Bereits zum dritten Mal verbringen Kinder und Jugendliche aus der Ukraine eine erlebnisreiche Zeit im Alpenvereinscamp Mauthen. Foto: Ingo Ortner

Bereits zum dritten Mal verbringen Kinder und Jugendliche aus der Ukraine eine erlebnisreiche Zeit im Alpenvereinscamp Mauthen. Foto: Ingo Ortner

Ukraine-Camp: Zwei Wochen Auszeit vom Krieg

35 Kinder und Jugendliche aus dem Kriegsgebiet im Osten der Ukraine sind zu Gast im Bergsteigerdorf Mauthen.

Bereits zum dritten Mal sind heuer 35 Kinder und Jugendliche sowie einige Begleitpersonen aus dem Kriegsgebiet im Osten der Ukraine zu Gast im Alpenvereinscamp des Bergsteigerdorfs Mauthen im oberen Gailtal. Mit dabei ist auch eine Jungfamilie mit zwei eigenen Kleinkindern, die weitere sieben Kinder bei sich aufgenommen hat, deren Eltern verstorben sind.

Das Feriencamp am Fuße der Karnischen Alpen bietet ideale Voraussetzungen für eine unbeschwerte und abwechslungsreiche Zeit: Beispielsweise stehen ein Hockey- und ein Beachvolleyballplatz sowie das Naturschwimmbad Mauthen zur Verfügung. Außerdem geplant sind zahlreiche Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten.

Die Gruppe kam am Montag nach einer langen Busfahrt in Kärnten an und wird insgesamt zwei Wochen in Mauthen verbringen. Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet der Aufenthalt aber nicht nur Urlaub und Freizeit, sondern in erster Linie auch gelebte Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und eine Auszeit von Bombenalarm, Angst und unmittelbarer Gefahr.

Ermöglicht wird das Camp durch die Unterstützung von Kiwanis Österreich, der Erste Bank Stiftung und vieler regionaler Partner:innen.

2 Postings

isnitwahr
vor 2 Monaten

Liebe @Gertrude, was für schöne und treffende Worte, besonders auch was die Kirche betrifft. Vielleicht könnte unsere vor Lebenserfahrung strotzende 31 jährige Europaministerin, die in diese Position, warum auch immer, gehievt worden ist, diese Kinder besuchen und sich anhören, was sie über ihren Alltag mit ständigen Angriffen, ständiger Angst und für die der Tod alltäglich ist, berichten können. Diese Kinder haben in ihrem kurzen Leben mehr erlebt, als diese arrogante Dame ihr ganzes Leben erleben wird. Vielleicht kapiert sie dann, warum ein Präsident, dessen Volk seit annähernd 5 Jahren in einem ihm aufgezwungenen Krieg lebt darauf pocht, so schnell wie möglich in die EU aufgenommen zu werden.

 
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Gertrude
vor 2 Monaten

Danke, dass es Menschen gibt, welche das tägliche Leid der Ukrainer und deren Kinder nicht übersehen und ihnen eine 14 tägige Auszeit von den schlimmen Ereignissen des Krieges ermöglichen. Dies zu organisieren wäre sicher auch in Osttirol möglich. Christliche Menschenliebe könnte auch ein Antreiber für unsere Kirche sein, hier einen lebendigen Beitrag zu leisten.

 
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