Bei einem Auffahrunfall auf der B100 im Gemeindegebiet von Strassen sind am Samstagvormittag ein 56-jähriger Pkw-Lenker und seine Beifahrerin leicht verletzt worden. Die Polizei sucht nun einen Rennradfahrer, der den Unfall möglicherweise beobachtet hat.
Gegen 9.46 Uhr fuhr ein 56-jähriger Österreicher mit drei weiteren Insassen in Richtung Italien. Westlich des Salzsilos Tassenbach war ein bislang unbekannter Rennradfahrer ebenfalls in dieser Fahrtrichtung unterwegs. Auf Höhe von Straßenkilometer 134,270 fuhr der Pkw des 56-Jährigen hinter dem Radfahrer, als ein nachfolgender Pkw eines 27-jährigen indischen Staatsbürgers aus noch ungeklärter Ursache auf das Fahrzeug auffuhr.
Der Lenker und seine Beifahrerin wurden vom Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Der Radfahrer setzte seine Fahrt fort; unklar ist, ob er die Kollision wahrgenommen hat und Angaben zum Hergang machen kann. Die Polizeiinspektion Sillian bittet den Rennradfahrer, sich unter 059133/7238 zu melden.
12 Postings
mein Posting hat, wie andere an dieser Stelle auch, nichts mit dem Bericht zu tun, aber trotzdem @Herr Schwarzer, sehe ich genauso. Wo kein Radweg aber dichter Verkehr ist, fahre ich auf dem Gehsteig und wenn Fußgänger entgegenkommen, steige ich ab und schiebe. Wenn mich die Polizei deswegen aufhalten würde, dann würde ich gleich fürs nächste Mal vorauszahlen. Wie a...knapp es auf der Hauptstrasse schon oft vonstatten gegangen ist, kann ich gar nicht aufzählen und täglich nimmt mir mindestens 1 Autofahrer den Vorrang. Lieber zahlen und gesund heimkommen! Wie man im Talboden den VCÖ Mobilitätspreis 2025 erhalten hat, ist mir ein Rätsel. Aber falls das jemand weiß, würde ich mich für eine nachvollziehbare Erklärung freuen.
weiles auch menschen gibt, die nicht alles schlecht reden oder andere für deppert sehen. das zusammenleben - egal wo - funktioniert halt nicht mit der ellenbogentaktik, sondern mit rücksicht und weitsicht!
Bei bestehenden Radwegen sollte wohl nach Möglichkeit jeder Radfahrer bei diesem enormen Verkehrsaufkommen diesen benützen. Mir kommt manchmal vor, dass so mancher Radler*in das Gefährt sowie das Outfit der breiten Öffentlichkeit zur Schau stellen will. So beurteile ich so nebenbei diese höchstgefährdeten Stauverursacher. Doch wünsche ich jedem ein unfallfreies Nachhausekommen! Ich werde das Nötige dazu beitragen.
Wie dumm muss man im Kopf eigentlich sein, dass man bei jeder noch so kleinen Gelegenheit sofort wieder die Radfahrer anprangern muss?
Natürlich gibt’s auf beiden Seiten schwarze Schafe – Radfahrer genauso wie Autofahrer. Aber vielfach wird halt auch komplett vergessen, dass Autofahrer mit zu geringem Seitenabstand, riskantem Überholen oder sonstigem Fehlverhalten genauso zur Gefahr beitragen.
Man muss halt auch einmal ein bissl nachdenken. Aber das funktioniert bei manchen offenbar aufgrund des eigenen Egos nicht. Nach dem Motto: „Wenn mich ein Radfahrer überholt, bin ich dann im Auto plötzlich der Schwächere?“ Also schnell und knapp überholen, damit die Hackordnung wieder passt.
Vergessts bitte nicht: Viele Radfahrer gehen einfach ihrem Sport nach – genauso wie andere im Winter auf Skitour gehen. Nicht jeder, der auf einem Rennrad sitzt, ist automatisch eine wandelnde Verkehrsbehinderung.
Anfoch einmal nachdenken, bevor man reflexartig auf eine ganze Gruppe hinhackt – was bei manchen anscheinend nit funktioniert. Und dann vielleicht ein bissl Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen. Das würde nämlich allen deutlich besser gehen
Ein Auto fährt auf das vor ihm fahrende Auto auf, nach dem eigentlich unbeteiligten davor fahrenden Radfahrer wird gefahndet...und alle regen sich über die Radfahrer auf.... lässt auf einen hohen Grad an Volkszorn schließen, der den Pedalisten entgegen schlägt...erinnert einen schon fast an das Schicksal der Klimakleber.
die radfahrer auf bundesstraßen sind ein ärgernis. genauso wie mopedautos, oder die, die zu schnell fahren, auch die, die zu langsam fahren. fazit: die straße ist zu vergessen.
jaja, querfeldein ist man schneller.
im nichts!
Könnte bitte jemand mit den entsprechenden Befugnissen die Straße(n) für meinen Vorredner(in) zur exklusiven Nutzung freigeben, damit er/sie sich nicht immer so aufregen muss? Das muss doch heutzutage möglich sein.
Er hat ja recht! Die Radfahrer nehmen überhaupt keine Rücksicht, fahren nebeneinander, überholen oft unmöglich ... ein Ärgernis in der Masse! Wie die Autos übrigens auch - in der Masse! Es ist zu viel los auf den Straßen!
@mike11, für dieses Klientell fordert hier im Forum der User @wolf ... seit langem schon eigene, von der Straße optisch klar getrennte Radwege, denn er kennt als gelegentlicher Pedaltreter das Verhalten und die Rücksichtslosigkeit der Lenker/innen dieses Fortbewegungsmittels. Insofern müssen wir ihm ja für seine Fürsorge danken und Erfolg wünschen. Allen voran als zu Fuss-geher, Autilein-lenker und Klimaticket-nutzer! Eine Zeitlang schien das nicht ganz klar.
;-) (-;
@senf und alle 'Radliebhaber': Erstens erlaubt die StVO die Benützung öffentlicher Strassen auch durch Radfahrer (wär hätte das gedacht?!). zweitens hat @wolf_c vollkommen recht, wenn er Radspuren nicht nur optisch von Autiwegelen trennen will (viele Autilein sind halt zu dumm, Radspuren wie zB vor dem Dolomitencenter, ihren vom Gesetzgeber bestimmen Benutzer zu (über-)lassen, und drittens @senf: Spar Dir Deinen Spott über @wolf_c, ich selber fahre täglich mit dem Dir offenbar suspekten Fortbewegungsmittel (3500km Stadt, 4000km Biobike) und kann nur bestätigen, in Lienz kannst keinen Kilometer fahren, ohne nicht mindestens einmal von einem dummen Autilein ohne Seitenabstand überholt, geschnitten oder bedrängt (Hupen, nette Handzeichen) zu werden, dass trotz Stopptafel ein Radfahrer Vorrang hätte halten viele Autilein für eine vernachlässigbare Vorschrift....usw.
Ach Hannes, natürlich hat der Radfahrer auch das Recht, öffentliche Wege und Straßen zu befahren. Du darfst aber nicht vergessen, dass er als schwächstes Glied in der Verkehrskette alle Verkehrsregeln kennen, einhalten und auch Fahrtauglichkeit haben muss, was ich bei vielen bezweifle. Trotzdem bewegt sich ein Radfahrer anonym und ist bei fehlerhaftem Verhalten meistens nicht greifbar. Diese "Sicherheit" genießen sehr viele und nutzen sie aus, vor allem gegenüber Fußgängern.
Du scheinst die Autofahrer dem Radler gegenüber pauschal zu verurteilen, verkennst aber die Gefahren durch ihr falsches Fahrverhalten. Missachtung roter Ampeln, Unkenntnis vom Toten Winkel, mangelnde Beleuchtung oder Bremsen, Ablenkung durch Smartphones oder Musikhören, fehlende Handzeichen während der Fahrt, durchschlängeln in der Kolonne oder in den Fußgängerzonen, sogar unpassende Kleidung und vieles andere bringen andere Verkehrsteilnehmer in Bedrängnis - leider auch mit bösem Ausgang!
Vielleicht sollte dein besagter Schlaumeier und Wichtigtuer den Ursachen auf den Grund gehen und aufklären anstatt seine Mitmenschen ständig für Deppen darzustellen. Mit Sprücheklopfen und Spotterei allein ist wohl niemanden geholfen.
Die Fortbewegung, egal wie, Mobilität ist also Angelegenheit aller. Das wird halt nur dann funktionieren, wenn Verkehrskenntnis und Solidarität herrscht, die auch von Radfahrern verlangt werden kann. Egal wo, in Laibach, Amsterdam ... ist man wesentlich weiter und respektiert alle Verkehrsteilnehmer. Es herrscht also Niveaugleichheit! Ein Genuss dort zu radeln!
Es werden bei uns auch Leitschinen, Parallelwege oder Betontrennwände nicht weiterhelfen, das Übel liegt in der Wurzel. Es wird gehetzt, aber nicht harmonisiert. Das weißt du ja zur Genüge!
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