In der diesen Sommer vielfach übermäßigen Hitze sitzen Murmeltiere oft auf exponierten Steinen in der Sonne, sagte der Wildtierexperte Florian Kunz zur APA: „Das ist kein Sonnenbaden, wie man es sich landläufig erwarten würde, sondern eigentlich ein Kältebaden.“ Ihr überhitzter Körper kann dabei Wärme an den kühleren Stein abgeben. Wildtiere haben also verschiedene Möglichkeiten, die Hitze und Probleme mit Trockenheit zu lindern, leiden aber trotzdem darunter, erklärt er.
„Ganz besonders betroffen sind die alpinen Arten“, so Kunz, der am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien arbeitet. Viele von ihnen sind gut an Kälte angepasst, nicht aber an Hitze. Darunter sind Tiere, die fast so etwas wie Relikte aus der Eiszeit sind, wie etwa Birk- und Schneehühner, Gämsen, Steinböcke und Murmeltiere.
„Sie sind solchen Extremereignissen mehr oder weniger ausgeliefert, weil sie nicht mehr weiter nach oben ausweichen können“, sagte der Forscher: „Dort existieren zum Beispiel keine alpinen Rasen mehr für Murmeltiere.“ Sie müssen sich deshalb in der Tageshitze vermehrt in ihren Bauten aufhalten. „Das bedeutet, dass sie weniger Zeit zur Nahrungsaufnahme und Reproduktion haben, sowie ihre Revierhierarchie auszumachen.“
Gämsen am Schneefeld und Salamander im Keller
Gämsen kühlen sich wiederum auf Schneefeldern und wandern bei besonders heißen Wettersituationen talwärts in die Nähe von Quellen im Wald, so der Experte. Steinböcke suchen enge, schattige Schluchten auf. Die Tiere passen also ihr Verhalten an, was aber wiederum ihre Aktivität stark einschränkt. So können auch Feuersalamander im Wienerwald wegen der Trockenheit und Hitze vor allem nur mehr in der Dämmerung und Nacht herauskommen. „Man hat deshalb die Möglichkeit, sie vermehrt in kühlen und feuchten Kellergewölben zu entdecken“, so Kunz.
Die Dürre verschlechtert auch das Nahrungsangebot der Wildtiere, erklärte er. Pflanzen wachsen deswegen weniger und ihr Nährgehalt ändert sich. So wird die Kost für einen Pflanzenfresser (Herbivoren) wie einem Murmeltier weniger reich an Proteinen, Wasser und Mineralstoffen. Jungvögel leiden außerdem nicht nur an der Hitze im Nest, sondern auch daran, dass ihre Eltern wegen der Hitze und Trockenheit weniger Futter herbeischaffen können.
Auch Fleischfresser können durch die Finger schauen
Fleischfresser (Karnivoren) müssen oft ihre Strategie zur Nahrungsbeschaffung verändern, sagte Kunz: „Normalerweise ist beispielsweise die Hauptaktivitätszeit für Rehe in der Dämmerung, wo die Geiß ihre Kitze auf die Lichtung führen würde.“ Wenn sie aber wegen der Dürre länger bei den Wasserstellen bleiben oder diese Aktivität wegen der Hitze in die dunklen Stunden verlegen, hat ein Beutegreifer nur kürzere Zeiträume, um seine Nahrung zu erwischen, erklärte der Experte: „Als gut angepasster Dämmerungsjäger wird es für ihn auch in der Nacht schwieriger, seine Beute zu erwischen, weil er dann weniger gut sieht.“
4 Postings
@spitzefeder... Am besten wäre es also, alle Politiker auszutauschen. Ach ja, alle geht nicht, wir können ja nur die tauschen, die wir abwählen können, die österreichischen und vielleicht noch die europäischen. Trump, Erdogan, Kim und Ji, taliban, iranpolitiker sind nicht unsere Kompetenz. Wie schade.
Betreff trump,... es gibt bei uns genug politiker und parteien die begeistert waren, als trump wieder präsident wurde:
Sebastian kurz: "Der größere Plan hinter Trumps Außenpolitik wird sichtbar und wird den Ölpreis wahrscheinlich unter 50$ drücken. Trumps Außenpolitik ist weder erratisch noch isolationistisch; tatsächlich folgt sie einer Klaren STRATEGIE und ist und ist sogar ziemlich erfolgreich"
Herbert kickl: "Das was trump hier macht. Vom inhaltlichen her, würde ich zusammenfassen als renormalisierung oder redemokratisierung. Wenn man mich fragt, frieden statt krieg, das gefällt mir gut... "
Ausserdem sind fpö-politiker (vilimsky, haider, fürst, hauser, ...) ständig im umfeld der maga-sekte unterwegs, um sich dort in punkto demokratie-abbau, wissenschaftsleugnung und reaktionären kulturkampf auf den neuesten stand zu bringen....
Genau deshalb ist die FPÖ unter Kickl und Co. so gefährlich. Ihr habt ja den armen Putin vergessen anzuführen, auch ein Freund der Blauen, zudem Schwerverbrecher und kriegerischer Massenmörder auf Befehl.
Ja, solchen Diktatoren muss man unbedingt nacheifern, all diese alten Greise bringen allgemeinen Wohlstand und Segen, Frieden und Freude....oder bewiesenermaßen seit Jahren doch nur Lügen, Propaganda und Hetzerei????
Es war in den letzten Jahrzehnten das Sicherheitsgefühl wesentlich besser, aber diese gewissen "Politiker" haben alles in kürzester Zeit zerstört, vorallem Trump und Putin, samt kriminellem Gefolge....




Es gibt weltweit nur eine einzige Spezies, die nicht an der Hitze leiden: Politiker. Allen voran diese, die momentan das Sagen haben. Von unserem BK über den Nachbarkanzler aufwärts bis in lichte Höhen der Weltpolitik.
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