Die anhaltende Trockenheit und zahlreiche Waldbrände fordern die Tiroler Feuerwehren im heurigen Jahr besonders stark: Seit Jahresbeginn 2026 kam es bereits zu 52 Waldbränden in Tirol. Insgesamt standen die Feuerwehren dabei mit rund 3.900 Feuerwehrkräften im Einsatz. Damit wurden seit Jahresbeginn bereits deutlich mehr Waldbrände verzeichnet wie in den vergangenen Jahren jeweils im gesamten Jahr. Auch die Zahl der notwendigen Feuerwehreinsätze erreichte dabei einen bisherigen Höchststand.

Die Tiroler Landesregierung setzt deshalb einen weiteren Schritt, um die Einsatzorganisationen für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten: Für den Landes-Feuerwehrverband Tirol wird ein Löschbehältnis – ein sogenannter „Bambi Bucket“ – mit einem Fassungsvolumen von 2.950 Litern angeschafft. Zusätzlich wird ein Füllbecken („Pumpkin Tank“) mit einem Fassungsvolumen von bis zu 54.500 Litern samt Zubehör und Kleinmaterial beschafft. Das Land Tirol übernimmt die Anschaffungskosten von insgesamt bis zu 100.000 Euro. Das wurde in der gestrigen Regierungssitzung am Hohen Frauentag beschlossen.

Wald- und Vegetationsbrände stellen Einsatzkräfte in Tirol vor besondere Herausforderungen. Steiles und schwer zugängliches Gelände erschwert vielerorts die Brandbekämpfung vom Boden aus. Hinzu kommen Boden- und Erdbrände, bei denen sich Glutnester tief im Untergrund halten und auch nach längerer Zeit erneut aufflammen können.
Bei Bränden in unwegsamem Gelände ist deshalb oftmals auch der Einsatz von Hubschraubern notwendig. Insbesondere das Österreichische Bundesheer stellt dafür wichtige Ressourcen zur Verfügung. Der S-70 „Black Hawk“ kann Löschbehältnisse mit einem Fassungsvermögen von bis zu 3.000 Litern transportieren. Bislang verfügt Tirol über kein entsprechendes Löschbehältnis dieser Größenordnung. Bei einem Einsatz des S-70 müssen geeignete Löschbehälter derzeit aus Ober- oder Niederösterreich auf dem Straßenweg nach Tirol gebracht werden – wertvolle Zeit, die bei einem sich rasch ausbreitenden Waldbrand entscheidend sein kann.
Mit dem nunmehrigen Beschluss der Tiroler Landesregierung soll diese Lücke geschlossen werden. Der Landes-Feuerwehrverband Tirol schafft einen „Bambi Bucket BB6578“ mit einem Fassungsvolumen von 2.950 Litern um rund 76.000 Euro sowie ein dazugehöriges Füllbecken mit einem Fassungsvolumen von bis zu 54.500 Litern samt Zubehör und Kleinmaterial um rund 24.000 Euro an. Die Ausrüstung wird künftig beim Landes-Feuerwehrverband Tirol vorgehalten und kann bei Bedarf rasch zum Einsatz gebracht werden.
Landesfeuerwehrkommandant Jakob Unterladstätter: „Bei größeren oder schwer zugänglichen Waldbränden ist die Zusammenarbeit mit Hubschraubern ein wesentlicher Bestandteil der Einsatzführung. Wenn das benötigte Löschbehältnis künftig direkt in Tirol verfügbar ist, sparen wir im Ernstfall wertvolle Zeit. Gemeinsam mit dem neuen Füllbecken verbessert das unsere Möglichkeiten bei der Brandbekämpfung aus der Luft nochmals deutlich.“
11 Postings
Die spanische Presse hat mehrfach über den Verdacht berichtet, dass mehrere Waldbrände auf Grundstücksspekulanten zurückzuführen sei, was mir ein wenig glaubhaft erscheint.
Für die "Flugindustrie" bedeutet ein Waldbrand auch Umsätze, hunderte dieser Geräte sind ja im Einsatz wie man von User Wolf ja hört. In Zukunft werden "regelmäßig" Wälder in Europa abbrennen, " es ist ja ein "gutes Geschäft" - für die Flugindustrie, wie er meint.
Nachdem es bei Bränden in der Natur ja keine Regelmäßigkeit gibt, davor aber gewarnt wird, darf wohl der Schluss daraus gezogen werden, dass Geschäftsinteressen der Flieger dahinterstecken.
Ein Raucher - wie oben von mir angemerkt - hat diese wohl nicht. Also wer streut hier laufend Vorurteile, verteilt damit Watschen aus und verdreht? Grüß Gott!
Man kann wolf_c postings durchaus kritisch sehen, aber das reflexartige Draufhauen deinerseits -egal was er schreibt-hat beinahe pathologische Züge. Deine ewige Besserwisserei und dein rechthaberisches Getue geht manch einem hier im Forum gehörig auf die Nerven.
Fast zu schön, sowas von einem Gnom zu lesen, es wird begeistern!
Zwei oder drei größere Löschflugzeuge für Österreich wären eine sinnvolle Investition.
€ 100.000 scheinen mir für dieses Thema wohl viel zu wenig.
gutes Geschäft für die Flugindustrie; wenn in Europa regelmässig Flächen in der Größe halb Osttirols abbrennen, ist es wohl richtiger die Ursachen zu ändern, als immer mehr in das WeiterWieImmer zu investieren
Aha, wahrscheinlich sind die Fugzeugbauer die Waldzündler, vermutet hat man ja eher die Grundstücksspekulanten, tsss ... Einen Raucher würd man doch niemals zutrauen.
@ senf, du mit deinen ewigen Verdrehereien...wie ein Trump, der dreht sich auch immer alles so hin, wie er meint und niemand kennt sich mehr aus...du bist mit Verlaub ein richtiger Ungustl geworden und absolut entbehrlich für dieses Forum!
Natürlich gehören die Ursachen angegangen, aber du als Klimaleugner ziehst alles nur ins Lächerliche! Die Erde brennt und das wird sich häufen, auch wenn ein senf das nicht wahr haben will. Somit bist wohl zudem auch noch ein FPÖ Wähler, die haben die selben Ansichten zwecks Klima...


@ist es so,
Nein, es ist eben nicht so, ausser man drehts wie mans braucht und den Überblick verliert. Schade für sie, Versuchen sie es mal mit sinnerfassend lesen! Auch wenns manchmal unbequem erscheint.
Schönen Tag!
@wolf_c... Alles ändern wollen, um nichts ändern zu müssen. Politikersprech, bravo!
... die Flächen die abbrennen können - europa,weltweit - werden mehr, siehe Klimawandel: wenn man mit KLIMAWANDEL ein Problem hat, erübrigt es sich weiterzureden ...
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