Am Landesgericht Innsbruck wurde ein Konkursverfahren über ein 2023 gegründetes Unternehmen eröffnet, das im Baustoffhandel und mit Pflasterarbeiten tätig ist. Geschäftsführer ist Kurt Urthaler, Gesellschafter Matteo Urthaler.
Als Grund für die Insolvenz nennt der Schuldner eine hohe Schadenersatzforderung sowie Umsatzeinbußen. Dadurch sei es nicht mehr möglich gewesen, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Die Verbindlichkeiten belaufen sich laut Schuldnerangabe auf rund 600.000 Euro. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Alexander Katholnig aus Kitzbühel bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen bis 5. Oktober anmelden – die erste Prüfungstagsatzung findet am 19. Oktober statt.
Die Angaben konnten vom Kreditschutzverband (KSV1870) bislang noch nicht überprüft werden.
2 Postings
Kontakt und Impressum der Firma scheint in Toblach zu sein … dubiose Firma … wahrscheinlich gewollte Insolvenz … müsste mal die Staatsanwaltschaft genauer hinsehen
Großen Respekt vor jedem Einzelunternehmer, der mit seinem Privatvermögen für seine Entscheidungen geradesteht. Eine GmbH nach drei Jahren mit 600.000 Euro Schulden in Konkurs zu schicken, ist dagegen zumindest erklärungsbedürftig. Denn am Ende bleiben andere auf den Forderungen sitzen ... Lieferanten, Gläubiger und teilweise die Allgemeinheit.
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