Der österreichische Automarkt hat in den ersten sieben Monaten des Jahres kräftig zugelegt. Von Jänner bis Juli wurden laut Statistik Austria 190.352 neue Pkw zugelassen – um 13,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Besonders stark wuchs die Nachfrage nach Elektroautos und Benzin-Hybriden.
Reine Elektro-Pkw kamen auf 47.133 Neuzulassungen, ein Plus von 29,3 Prozent. Benzin-Hybride legten mit 70.567 Fahrzeugen sogar um 29,8 Prozent zu. Damit entfielen bereits zwei Drittel aller Neuzulassungen auf alternativ angetriebene Pkw.
Klassische Verbrenner verloren hingegen weiter an Bedeutung: Die Zahl der neu zugelassenen Benziner sank um 2,4 Prozent, jene der Diesel-Pkw um 10,4 Prozent. Zusammen erreichten sie nur noch einen Marktanteil von 34 Prozent.
Auch im Juli setzte sich dieser Trend fort. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen um 3,8 Prozent auf 25.823 Fahrzeuge. Elektroautos legten dabei um 43,8 Prozent zu, während bei Benzinern und Dieseln deutliche Rückgänge verzeichnet wurden.
Bei den Marken blieb VW mit einem Anteil von 13,5 Prozent Marktführer, gefolgt von Skoda, Audi und BMW. Besonders dynamisch entwickelte sich der chinesische Hersteller BYD, dessen Neuzulassungen im Jahresvergleich um fast 78 Prozent stiegen. Bei den reinen Elektroautos lagen BMW, Skoda, BYD, Tesla und VW vorne.
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