Der Tourismusverband Osttirol zieht Zwischenbilanz über die bisherige Sommersaison: In den Monaten von Mai bis einschließlich Juli wurden 192.802 Ankünfte und 607.714 Übernachtungen verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 7,3 Prozent bei den Ankünften bzw. 2,69 Prozent bei den Nächtigungen.
Damit wurde im Bereich der Übernachtungen der höchste Wert im Vergleichszeitraum der vergangenen fünf Jahre erreicht. Besonders erfreulich entwickelte sich aus Sicht der Touristiker der Juli mit 345.537 Nächtigungen und einem Plus von 4,13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Zuwächse in drei von vier Regionen
Mit Ausnahme der Ferienregion Hochpustertal nahmen die Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahr in allen Osttiroler Regionen zu. Bei der Nationalparkregion Hohe Tauern liegt das Plus bei fast sechs Prozent, während die Ferienregion Lienzer Dolomiten und das Defereggental Zuwächse von jeweils rund drei Prozent verzeichneten. Das Hochpustertal blieb mit einem Minus von 1,39 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.
Der wichtigste ausländische Herkunftsmarkt bleibt mit 261.365 Nächtigungen und einem Anteil von knapp 43 Prozent weiterhin Deutschland. Auf Platz zwei kommen Gäste aus Österreich, auf die fast ein Viertel aller Übernachtungen entfallen. Eine dynamische Entwicklung lässt sich bei Tourist:innen aus den Benelux-Staaten mit einem Nächtigungsplus von 9,5 Prozent, Italien mit einem Zuwachs von 8,9 Prozent und Tschechien mit einer Zunahme von 15,3 Prozent nachvollziehen.
26 Prozent der Nächtigungen in Luxushotellerie
Rund ein Viertel (26 Prozent) aller Übernachtungen fand im Zeitraum Mai bis einschließlich Juli in Fünf-, Vier-Superior- oder Vier-Sterne-Hotels statt. Auf Drei-Sterne-Hotels entfallen 19 Prozent der Gesamtnächtigungen, auf Zwei-Sterne-Hotels, gewerbliche sowie private Ferienwohnungen jeweils zehn Prozent. Rückläufig im Vergleich zum Vorjahr sind Zwei-Sterne-Hotels, Privatzimmervermietungen sowie Urlaub am Bauernhof, wohingegen besonders im Bereich der Schutzhütten ein deutliches Plus von 15,59 Prozent verzeichnet wurde.
Aus Sicht von TVBO-Obmann Franz Theurl bestätigt das bisherige Sommerergebnis die positive Entwicklung Osttirols als Bergsommerdestination. Angesichts des fortschreitenden Bettenverlustes, der im Vergleich zum Vorjahr mit 5,6 Prozent beziffert wird, gelte es nun, die Errichtung von neuen Qualitätsbetten in allen Angebotskategorien voranzutreiben.
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