Die Vuelta a Espana 2026 ist für den überlegen führenden Tadej Pogacar durch einen Sturz am Samstag jäh zu Ende gegangen. Der Slowene kam rund 30 km vor dem Ziel der achten Etappe mitten im Feld auf einem flachen und geraden Streckenabschnitt schwer zu Sturz. Der Weltmeister prallte kopfüber auf den Asphalt und verletzte sich unter anderem an der linken Schulter und im Gesicht.

Nachdem Pogacar noch versucht hatte trotz mehrerer blutender Wunden wieder auf sein Rad aufzusteigen und das Rennen fortzusetzen, wurde er ärztlich erstversorgt und von einem Krankenwagen abtransportiert. Der 27-Jährige hatte in der laufenden Saison wie auch schon in den vergangenen Jahren reihenweise Siege gefeiert. Im Juli triumphierte er zum fünften Mal bei der Tour de France, in Spanien wollte er bei seiner zweiten Vuelta-Teilnahme den noch fehlenden Sieg holen.
Nach drei Etappensiegen lag der dominierende UAE-Kapitän bereits fast vier Minuten vor seinem ersten Verfolger Enric Mas. Der Spanier wird am Sonntag als neuer Spitzenreiter an den Start der letzten Etappe der ersten Rennwoche gehen.
Den Tagessieg sicherte sich im Massensprint der Franzose Bryan Coquard vom Team Cofidis vor dem Dänen Mads Pedersen (Lidl-Trek). Felix Gall, der im Mai beim Giro d'Italia auf Rang zwei gefahren war, kam als 61. deutlich vor Vuelta-Rekordsieger Primož Roglič (93.) an. Der Osttiroler knöpfte dem Slowenen 33 Sekunden ab und schob sich damit in der Gesamtwertung vorbei auf Platz zwei. Neuer Gesamtführender ist Mas. Der Spanier führt nun 1:11 Minuten vor Gall und 1:33 vor Roglič.
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