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Haushaltsenergie war im Juli spürbar teurer

Preissteigerungen bei Heizöl, Pellets, Brennholz, Diesel und Superbenzin im Vergleich zum Juni.

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Juni ist Haushaltsenergie im Juli wieder merklich teurer geworden. Höhere Treibstoffpreise trieben den Energiepreisindex (EPI) gegenüber dem Vorjahresmonat laut Österreichischer Energieagentur um 5,7 Prozent nach oben. Im Monatsabstand stieg er um 1,1 Prozent. Geopolitische Unsicherheiten und wetterbedingte Einschränkungen belasten die europäischen Energiemärkte.

Die Energiepreise stiegen wieder stärker als die allgemeine Teuerungsrate - damit blieben sie „weiterhin ein relevanter Preistreiber“, so die Energieagentur. Im Einzelnen entwickelten sich die Energiepreise unterschiedlich: Strom und Gas wurden gegenüber dem Juni günstiger, Heizöl, Holzpellets, Brennholz sowie die beiden Treibstoffe Diesel und Superbenzin teurer.

Pellets deutlich teurer

Die Strompreise gingen im Juli im Jahresabstand um 10,4 Prozent zurück, im Monatsabstand um 0,8 Prozent. Bei Gas ging es gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,6 Prozent nach oben, aber im Vergleich zum Juni um 0,6 Prozent nach unten.

Besonders stark verteuerten sich Pellets (plus 31,3 Prozent gegenüber Juli 2025) und Heizöl (plus 26,9 Prozent). Für Brennholz war um 5,2 Prozent mehr zu bezahlen als noch vor einem Jahr, für die Fernheizung um 2,1 Prozent.

Ebenfalls nach oben ging es mit den Preisen an der Tankstelle. Dieseltreibstoff kostete um 3 Prozent mehr als im Juni und um 19,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei Superbenzin betrug der Anstieg im Monatsabstand 3,2 Prozent und im Jahresabstand 15,1 Prozent.

Tanken bleibt teuer

„Damit bleiben Treibstoffe auch die relevanten Preistreiber unter den Energieträgern“, streicht die Energieagentur hervor. Verbraucher:innen müssten sich vorerst auf ein weiterhin hohes Preisniveau einstellen.

Europas Energiemärkte geraten derzeit laut Österreichischer Energieagentur aus zwei Richtungen unter Druck: Zum einen führten die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran um die Straße von Hormuz zu Unsicherheit auf den internationalen Öl- und Gasmärkten und erhöhten die Kosten. Zum anderen stelle der Klimawandel die europäische Energieversorgung vor neue Herausforderungen.

Hitze bremst Stromerzeugung

„Hitze, Trockenheit und niedrige Wasserstände beeinträchtigen aktuell die Stromerzeugung aus Wasser- und Kernkraft, während gleichzeitig der Strombedarf für Kühlung steigt, was einen höheren Bedarf an fossiler Stromerzeugung zur Folge hat“, erklärte Energieexperte Lukas Zwieb.

Diese Entwicklungen würden dazu beitragen, dass die europäischen Gasspeicher langsamer befüllt würden als in den Vorjahren. „Die Terminmärkte rechnen deshalb weiterhin mit erhöhten Strom- und Gaspreisen“, so Zwieb. Da die Endkundenmärkte den Großhandelsmärkten üblicherweise zeitverzögert folgten und die Hochpreisphase nun bereits sechs Monate anhalte, sei insbesondere bei Erdgas in den kommenden Monaten mit Preissteigerungen im Endkundenbereich zu rechnen.

10 Postings

Franz Brugger
vor 5 Tagen

Bei meinen Recherchen, Anfrage wegen 10to war THeurl erst an 3.-er Stelle.

 
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lia
vor 5 Tagen

ich hätte beim öl bleiben sollen.

 
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Her Anonym
vor einer Woche

Wenn man weiß wie Pellets produziert werden und was ein Unternehmen alles ankaufen( 1 Produkt) muss bzw was sowieso alles durch die Produktion an Nebenprodukte anfällt und verwendet werden kann sind die PELLETS Preise eine Frechheit!

 
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    PlusPol
    vor einer Woche

    Das mag schon stimmen, aber daß ein Pelletserzeuger bzw. jede private Firma kein caritativer Verein ist, sondern möglichst viel Gewinn erwirtschaften will, das ist dir schon bekannt, oder ? Und letztendlich regelt sich der Preis in der freien Marktwirtschaft durch Angebot und Nachfrage, sofern man bei uns überhaupt noch von freien Märkten reden kann. Vielleicht eine "Pellets-Preis-Bremse" gefällig, da kann der Babler wieder 3 Wochen die Bevölkerung für dumm verkaufen und vom eigentlichen Problem ablenken.

     
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      Her Anonym
      vor einer Woche

      In Pellets ist der größte Dreck drin mit dem was meistens Sägewerke nix anfangen können . Nach Osttirol liefern 2 Firmen die machen sich den Preis schon so aus das jeder gleich Teuer ist ...

       
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      PlusPol
      vor 7 Tagen

      aber Her Anonym, stimmt eh nicht, Osttirol produziert selber, THEURL, die sind billiger !

       
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      senf
      vor 7 Tagen

      Babler ist nicht mein Favorit, aber was hat der denn mit den Marktpreis zu tun? Einfach jemanden blos zu stellen ist mir zu wenig!

       
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      Her Anonym
      vor 7 Tagen

      @PlusPol Bei den ZWEI Firmen die Ich meinte war der Theurl auch dabei . Diese sind im Tirol vergleich günstiger aber auch "nur" weil es bei uns keine Konkurrenz gibt . Gäbe es hier noch 1-2 Anbieter mehr wäre die Lage schon anders. Denn die "KÖNNEN" verlangen was sie wollen da die Leute auf diese zwei Anbieter angewiesen sind .

       
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    Wunu
    vor 5 Tagen

    Kann ich nicht nachvollziehen. Abgesehen das Sägespäne ein (reines Natur-)Produkt sind das vielfältig verwendendet wird und daher auch einen entsprechenden Preis hat, ist die Produktion Zeit und Energieaufwendig. Wer sich die Mühe macht und die Rohstoffpreise für Pelltes, Energie, Anlage, Wartung und nicht zuletzt Personal durchrechnet wird relativ schnell feststellen das 1 Tonne Pellets in der Hertstellung derzeit irgendwas zwischen 370 und 380 kosten wird. Der aktuelle Verkaufspreis liegt bei €406,-/Tonne. Theurl verlangt derzeit € 404,50 für Volumen unter 10 Tonnen. Ab da kostet die Tonne 394,40. Also reden wir von einer Gewinnspanne von rund 4-6% Auch wenn es nur das Abfallprodukt beim Sägen ist ist es immer noch ein Wertstoff. Einfach mal Googeln für was Sägespäne in der Industrie verwendet werden... Der Rohstoff Sägespäne kostet derzeit pro m³ 40 Euro. Für 1 Tonne Pellets benötigt man aber 7-8 m³ Liebe(r) Her Anonym ein bisschen mehr Recerce hilft oft schon. Es steht ihnen jederzeit frei auf alternative Heizsysteme umzusteigen. Öl, Gas, Strom zum Beispiel. Die sind halt noch viel teurer. Auch eine Frechheit?

     
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      Her Anonym
      vor 4 Tagen

      Schöner KI Text :) Die Energie kommt aus der eigenen KWK Anlage.. Die einzigen nennenswert Kosten sind die Mitarbeiter + Warung . Eigenkauft wird das Rundholz billig , mit dem ganzen "Abfall" (Rinde für die Kwk , Sägespähme fürs pelletswerk) denk ich hat er keine zusätzlichen Rohstoff kosten.... Die kosten sind wartung und personal diese machen den überzogenen Preis auch nicht aus ;)

       
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