Doppel-Olympiasieger Benjamin Karl setzt seine Snowboard-Karriere nun doch fort. Der 40-Jährige hatte nach dem Triumph bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien eigentlich eine Radsport-Karriere angepeilt und von einem Olympia-Start im Cyclocross geträumt.
„Über den Sommer sind allerdings einige Dinge passiert, die so nicht vorhersehbar waren. Dazu hat sich das Gefühl extrem verstärkt, dass ich ganz einfach ein Snowboarder bin, der gerne Rad fährt“, erklärte Karl.

Der fünffache Weltmeister ergänzte, dass sich auch sein Blick auf das professionelle Snowboarden verändert habe. „Ich betreibe das Snowboarden schon 30 Jahre, da sind viele Dinge vermeintlich zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die jüngsten Erfahrungen haben mir aber gezeigt, dass man nichts als gegeben voraussetzen darf. Ich habe wieder zu schätzen gelernt, welch große Unterstützung ich über all die Jahre erhalten habe, die alles andere als selbstverständlich ist.“
Er freue sich jetzt darauf, gemäß dem Sprichwort „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ seine Karriere fortsetzen zu können, meinte der Medaillensammler. „Mit der Heim-WM im Montafon gibt es im kommenden März ja bereits das nächste große Highlight.“
Christian Galler, der Sportliche Leiter Snowboard im ÖSV, erklärte: „Ich habe mit Benji in den vergangenen Tagen zahlreiche Gespräche geführt, in denen ich stark den Eindruck gewonnen habe, dass er als Alpin-Boarder noch einiges vorhat.“
15 Postings
Bei seinen teamkollegen hält sich die freude in grenzen...
Andreas Prommegger : Ich sehe es nicht positiv. Und das aus ganz vielen Gründen!
Alexander Payer: Ich habe schwere Bedenken, die Teamchemie ist in Gefahr.
https://www.laola1.at/de/red/wintersport/snowboard/news/-schwere-bedenken---oesv-duo-stellt-sich-gegen-karl-rueckkehr/
Wieso das?
Ich finde es schade um die Nordische Kombination, die zu gunsten von Snowboard bei Olympia auf der Strecke geblieben ist. Die Nordische Kombination hat richtig guten Nachwuchs und bei den Snowboardern werden wir wahrscheinlich in 8 oder 12 Jahren 60 jährige Olympiasieger haben.
Wie naiv muss man sein zu glauben, in einer Ausdauersportart zu punkten, in der es Jahre braucht um an die Spitze zu gelangen ? Zumal wenn man aus einer Randsportart kommt, die weitaus weniger Menschen betreiben, in der es dadurch auch viel leichter ist, nach oben. zu kommen..! Oder ist es einfach nur überheblich ?
Schön, dass Benjamin Karl mit 40 noch einmal durchstartet. In einer derart global dominierenden und super populären Weltsportart wie dem alpinen Snowboarden ist es schließlich nie zu spät, noch ein paar Schlagzeilen zu produzieren.
Und ja, der Niederösterreicher liefert. Manchmal Medaillen, manchmal Geschichten – und gelegentlich beides. 
... das war ja wohl von anfang an nur ein werbe-gag. es hat ja wohl niemand im ernst daran geglaubt, dass man als neuling mit 40 im radsport einen profivertrag bekommt ... da hat den hrn. karl wohl völliger realitätsverlust geritten. autsch. aber jetzt hat er die füsse ja wieder auf das brett / den boden bekommen :)
Na ja, vielleicht hat er sich nach dem Training mit Felix gedacht, "des bringt nix, mit Radlfohrn kann i unmöglich 4 Mäuler stopfen".
Am Hometrainer vielleicht mit blick aufn Swimmingpool....
Vollkommen ok dass er es überlegt und probiert hat mit dem Radfahren.
Objektiv gab es meiner Meinung nach nie eine Chance in dieser Weltsportart. Da gibt es viel zu viele Gegner, die auch auf eine Olympiamedaille hoffen.
In welcher Sportart ist man mit über 40 noch besser als die Jungen? Ach ja, Schach und Snowboarden ....
... vielleicht auch noch im "Sackhüpfen". Und diejenigen, die nicht so gerne arbeiten üben sich oft auch im Hammerwerfen, wobei es gilt, den Hammer so weit wegwerfen, dass er unauffinbar bleibt (aus Rudls Sprüchekammer :-)
Genau, du hast noch Darts vergessen. Das ist aber laut dem Herrn Karl kein Sport
🤣
... Rad könnte man aber besser "oben ohne" fahren als am Board...
Nach den Ergebnissen auf dem Rad war die Rückkehr zum Snowboarden vermutlich weniger eine Herzensentscheidung als eine Auswertung der Ergebnislisten. :-)
Er könnte sich ja auch wie der Herr Schwiegervater jahrzehntelang im Ruhm vergangener Zeiten sonnen. Ich finde es gut dass er weitermacht.
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