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Landesregierung startet Klausur in Lienz

In der Liebburg ist vor allem Energie das Thema. Am Dienstag geht das Kraftwerk am Tauernbach in Betrieb.

Die Tiroler Landesregierung trifft sich heute, Montag, und morgen, Dienstag, in Lienz zu ihrer Herbstklausur unter dem plakativen Motto „Tirol ist voller Energie“. Der Slogan soll auf die Erfolge Tirols beim Ausbau erneuerbarer Energieformen in den vergangenen Jahrzehnten hinweisen und auch ein Zukunftssignal setzen.

Die Tiroler Landesregierung vor der Liebburg in Lienz. Von links: Mario Gerber (ÖVP), Eva Pawlata (SPÖ), Josef Geisler (ÖVP), LH Anton Mattle ÖVP), Philip Wohlgemuth (SPÖ), Cornelia Hagele (ÖVP) und René Zumtobel (SPÖ). Foto: Land Tirol/Fitsch

„Tirol versorgt sich bereits jetzt an 220 von 365 Tagen im Jahr vollständig mit heimischer erneuerbarer Energie – und liegt damit über dem Österreich- und EU-Schnitt. Innerhalb von 20 Jahren hat sich der Anteil der erneuerbaren Energie in Tirol von 37 auf über 60 Prozent erhöht, der Energieverbrauch in Tirol ist trotz steigender Bevölkerungszahl zurückgegangen“, wird in einer Presseaussendung zur Klausur aufgelistet.

Keine Zweifel lässt man auch über die präferierte Energieform. 38 Wasserkraftwerke wurden in den vergangenen 20 Jahren umgesetzt. Eines der größten Projekte ist das neue Tiwag-Kraftwerk Tauernbach-Gruben in Matrei, das am Dienstagnachmittag in Gegenwart der Regierungsmitglieder offiziell in Betrieb genommen wird.

Zum Start der Regierungsklausur präsentieren neben Landeshauptmann Anton Mattle und LHStv Philip Wohlgemuth auch die Landesrät:innen Josef Geisler, Mario Gerber, Cornelia Hagele, Eva Pawlata und René Zumtobel ihre Arbeitsschwerpunkte. Am Dienstag findet formal eine Regierungssitzung statt, in der unter anderem ein Leitantrag mit dem Titel „Tirol ist voller Energie“ behandelt wird.

Gerhard Pirkner

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis. Mehr von Gerhard Pirkner

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