Drei Jahre nach Baubeginn wurde am 8. September das Kraftwerk Tauernbach-Gruben der Tiwag offiziell in Betrieb genommen. Mit einer jährlichen Erzeugung von rund 85 Mio. kWh ist es das zweitstärkte Kraftwerk im Bezirk hinter dem Kraftwerk Amlach, das seit 1988 in Betrieb ist, mit einer Jahreserzeugung von aktuell 219 Mio. kWh.
Für das neue Kraftwerk in Osttirol hat die Tiwag nach eigenen Angaben insgesamt rund 180 Mio. Euro investiert. „Kosten- und Zeitplan wurden eingehalten. Das ist bei einem Projekt in dieser Größenordnung nicht selbstverständlich“, betonte Vorstandsdirektor Alexander Speckle bei der Eröffnung.

Die Tiwag leiste mit einem Rekordinvestitionsprogramm von 2,5 Mrd. Euro bis 2030 einen zentralen Beitrag für weniger Abhängigkeit von ausländischem Öl und Gas. „Unterm Strich profitieren wir in Tirol von den günstigen Energiepreisen“, erklärte Landeshauptmann Anton Mattle bei seiner Festansprache.
Aus Sicht der Betreiber ist das Kraftwerk am Tauernbach auch ein ökologisches Vorzeigeprojekt. Im Zuge der Umsetzung habe man besonderes Augenmerk auf die Naturverträglichkeit gelegt und zahlreiche Renaturierungs- und Ausgleichsmaßnahmen vor Ort umgesetzt. So wurde am Tauernbach mit der Herstellung der Fischdurchgängigkeit bei der sogenannten Winterbrücke eine letzte, große Maßnahme abgeschlossen.
5 Postings
Osttirol versorgt sich ausreichend selbst mit Strom und benötigt daher keine zweite 380 kV Starkstromleitung, wie von der APG geplant. Das einzige was wir von dieser neuen Monsterleitung haben, sind doppelte Netzkosten und dadurch immens hohe Stromkosten.
Sovielt schian wie deine Container sein die Masten a!
Aus ihrer Logik zu schließen brauchen wir auch keine Straßennetz, keine Bahnverbindungen und Handymasten wir haben innerhalb von Osttirol genug davon, also wie kommen denn wir denn dazu, diese für andere bereitzustellen. Des wär ja ja no schöner! Jaja, auch die Jumbos, Kriegsflieger und Satelliten sollen gefälligst woanders drüberfliegen, und nit über unsare Sturköpfe. :-)
Für 380kV-Leitungen gilt "n-1". Das Stromnetz muss so dimensioniert und betrieben werden, dass beim Ausfall einer beliebigen Komponente ( eine Leitung, ein Transformator, ein Kraftwerk, was auch immer) keine Netzzusammenbrüche oder Stromausfälle auftreten dürfen. Von daher braucht es 2 Leitungen.
Und der gute Herr Moser stellt wieder mal Behauptungen auf, die er nicht belegen kann, und die ziemlich sicher falsch sind. Er verlangt zwar von anderen Daten und Fakten, aber liefert selber nichts konkretes.
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