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Platz 3 für Felix Gall bei der Vuelta a Espana

Der Osttiroler erobert neuerlich einen Podestplatz bei einer „Grand Tour“ und schreibt Radsportgeschichte.

Felix Gall hat sich seinen zweiten Podestplatz bei einer großen Radrundfahrt nicht mehr nehmen lassen. Der Osttiroler beendete die Vuelta a Espana heute Sonntag, 13. September, nach der 21. und letzten Etappe über 112 km mit Start und Ziel in Granada als Gesamtdritter.

Geschlagen geben musste sich der 28-jährige Decathlon-Fahrer nur dem Spanier Enric Mas und dem Slowenen Primoz Roglic. Auf den 31-jährigen Sieger fehlten ihm am Ende 2:44 Minuten, Roglic hatte einen Rückstand von 2:15 Minuten.

Enric Mas gewann die Spanien-Rundfahrt 2026 vor Primoz Roglic (links) und Felix Gall. Foto: APA Images/Reuters/Marcelo Del Pozo

Am letzten Teilstück der 82. Auflage änderte sich an der Spitze der Gesamtwertung nichts mehr, in den Kampf um den Etappensieg griffen die Topfahrer nicht ein. Diesen sicherte sich der Norweger Tobias Halland Johannessen. Die Zeiten für die Gesamtwertung waren bereits vor der letzten Runde gut zehn Kilometer vor dem Ziel eingefroren worden.

Damit kamen die Organisatoren dem Wunsch der Fahrer nach, die auf den gefährlichen Kurs hingewiesen hatten. Mas sorgte für den ersten spanischen Vuelta-Sieg seit Alberto Contador 2014. Der Mallorquiner profitierte davon, dass der klar in Führung liegende Superstar Tadej Pogacar auf der achten Etappe gestürzt war und aufgeben musste.

Gall nach Giro d’Italia wieder am Podest

„Ich hatte während der gesamten Vuelta riesigen Spaß. Alles lief super, ich habe jeden Kilometer genossen“, sagte Mas und fügte hinzu: „Ich habe in all der Zeit viele schwierige Momente erlebt, aber eine Vuelta zu gewinnen, ohne zu leiden, ist unmöglich. Man arbeitet darauf hin, einen solchen Tag zu erleben. Davon habe ich geträumt.“

Sehr zufrieden kann auch Gall sein, der nach dem zweiten Rang beim Giro d’Italia auch eine zweite Grand Tour in diesem Jahr auf dem Podest beendete und damit neuerlich österreichische Radsportgeschichte schreibt. Einen Podestrang bei einer der großen Rundfahrten hatte vor ihm aus rot-weiß-roter Sicht nur Adolf Christian mit einem dritten Gesamtplatz bei der Tour de France 1957 erreicht.

3 Postings

senf
vor 3 Wochen

Vor etwa vier Jahren bei der Dolorundfahrt meinte ein sonnseitiger Talbodenbewohner "Dea Beasch soll gscheiter was arbeiten anstatt mit dem Radl durch die Gegend zu fahren. Aus dem wird nix".

Felix hat gearbeitet. An sich und für den Sport - mit Zähigkeit und Ausdauer. Dazu ist ihm zu gratulieren und Respekt zu zollen. Aus dem Bua isch was geworden.

Viel Erfolg weiterhin!

 
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l.baumg.
vor 3 Wochen

Grossartig !!! Hollareituldiööö

 
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Koal
vor 3 Wochen

Lieber Felix,

herzliche Gratulation zu deinem großartigen Podestplatz bei der Vuelta ! Wir freuen uns riesig mit dir und wünschen dir für die kommende Rad-WM in Montreal ganz viel Erfolg, starke Beine und das nötige Quäntchen Glück ! Alles Gute und viel Rückenwind !

 
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