Während der heimische Kulturherbst, wie berichtet, mit einigen mutigen und innovativen Produktionen aufwartet, fand die sommerliche Freiluft-Saison mit den traditionellen Ö3-Partys rund um den Dolomitenmann ihren endgültigen, gewohnt massentauglichen Abschluss.
Den Höhepunkt der Champions Night am Samstag bildete in diesem Jahr das Live-Konzert der österreichischen Dialektpop-Band Folkshilfe, die sich mit Liedern wie „Seit a poa Tog“, „Schena Mensch“ oder „Hau di her“ landesweit einen Namen gemacht hat.
Von der Straße zum Album des Jahres
Das Folkshilfe-Trio besteht aus Florian Ritt, Gabriel Fröhlich und Paul Slavicek und verbindet „Quetschn“, Synthesizer und Dialektpop. Was 2011 als Straßenmusik-Projekt begann, entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten österreichischen Bands, die zwei Mal mit dem Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet wurde: 2018 erhielt Folkshilfe den Preis „Songwriter des Jahres“, heuer wurde „bunt“ zum „Album des Jahres“ erklärt.
Florian Ritt im Podcast
Wir haben den Tourstopp des Trios in Lienz zum Anlass genommen, um Sänger, Harmonikaspieler und Songwriter Florian Ritt in einer Spezialausgabe von Dolo Music vor das Mikrofon zu bitten.

Im Gespräch stellt Ritt das 2025 erschienene Album „bunt“ vor, sinniert über die Melange aus Lebensfreude und die ernsten Themen des Lebens und erklärt, warum Folkshilfe keine „Seitenblicke-Band“ ist. Außerdem hören Sie im Podcast, welche eigenen Erfahrungen Ritt in seinen Texten verarbeitet und warum Tradition etwas sehr Einladendes sein kann.
Unser Podcast „Dolo Music“ ist lizenziert durch AKM und AUSTRO MECHANA.
Die Tracks der Ausgabe:
Folkshilfe – Hau di her
Folkshilfe – Schritt für Schritt
Folkshilfe – Ohne di
Folkshilfe – Schena Mensch
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