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Theurl eröffnet Pelletwerk in Assling

Neue Anlage nutzt Holzreste für Pellets, Strom und Wärme – 20 neue Arbeitsplätze.

Die Theurl Holz Assling GmbH hat am Standort Assling ein neues Pelletwerk samt Kraft-Wärme-Kopplungsanlage eröffnet. Mit dem Projekt „Energie 4.0“ baut das Osttiroler Holzindustrieunternehmen die Nutzung von Sägenebenprodukten und Reststoffen aus der Holzverarbeitung aus. Gleichzeitig entstehen 20 neue Arbeitsplätze.

Das beeindruckende Firmenareal der Theurl Holz Assling GmbH. Im Vordergrund die neue Pelletsproduktion. Foto: Theurl/Simon Baumgartner

Der Bau der Anlagen begann im September 2024 und wurde im August 2026 abgeschlossen. Die ersten Pellets liefen bereits am 2. Oktober 2025 vom Band. Das Pelletwerk ist auf eine Jahresproduktion von rund 80.000 Tonnen ausgelegt. Das entspreche rechnerisch dem Bedarf von etwa 20.000 Haushalten, heißt es in einer Aussendung.

Nebenprodukte aus der Holzverarbeitung werden direkt in Assling weiterverarbeitet: Aus Sägenebenprodukten entstehen Pellets, während Rinde und Waldhackgut in der neuen KWK-Anlage zur Strom- und Wärmeproduktion eingesetzt werden.

Rund 110 geladene Gäste nahmen an der Einweihung und Besichtigung der neuen Theurl-Pellets-Produktion teil. Foto: Theurl/Simon Baumgartner

Die Anlage leistet vier Megawatt elektrisch und zwölf Megawatt thermisch. Der erzeugte Strom soll den gesamten Bedarf der beiden THEURL-Standorte in Assling abdecken. Die Wärme wird unter anderem für die Holztrocknung verwendet und außerdem in das Fernwärmenetz eingespeist, das auch den Ortsteil Thal versorgt.

„Mit den neuen Anlagen nutzen wir unsere Ressourcen noch effizienter und erzeugen Energie direkt in der Region“, erklärten die Geschäftsführer Stefan und Hannes Theurl bei der Eröffnung. Rund 110 geladene Gäste nahmen an der Einweihung teil.

Mit der Pelletproduktion erschließt THEURL zudem ein neues Geschäftsfeld. Die Pellets sollen an Geschäftskunden sowie direkt an Endverbraucher verkauft werden. Als Vertriebsgebiet nennt das Unternehmen Osttirol, Südtirol, Oberkärnten, das Pinzgau und das Tiroler Unterland.

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