Ein leichtes Erdbeben hat sich Samstagvormittag um 9.56 Uhr rund sechs Kilometer südöstlich von Innsbruck ereignet. Die Erdstöße erreichten eine Stärke von 3,8. Die Erschütterung wurde als deutliche, ruckartige Bewegung des Untergrundes wahrgenommen. Zahlreiche Personen berichteten zudem von einem hörbaren Grollen. Bei Erdbeben dieser Magnitude können vereinzelt leichte Schäden auftreten, teilte der Österreichische Erdbebendienst GeoSphere Austria mit.
Bereits um 6.36 Uhr hatte sich in dem Gebiet ein schwächeres Erdbeben der Magnitude 1,6 ereignet, das vereinzelt von der Bevölkerung wahrgenommen wurde und als mögliches Vorbeben angesehen werden könne, hieß es.
Und Samstagnachmittag kam es dann schließlich um 13.36 Uhr südlich der Landeshauptstadt zu einem Nachbeben mit einer Stärke von 2,1. Die Erschütterung wurde laut Erdbebendienst von Teilen der Bevölkerung teilweise deutlich wahrgenommen. Schäden an Gebäuden waren keine bekannt und bei dieser Stärke nicht zu erwarten.
GeoSphere ersucht um Rückmeldungen
Der Erdbebendienst ersuchte die Bevölkerung um Rückmeldung betreffend die Auswirkungen der Beben über das Web-Formular, die App QuakeWatch Austria oder mittels Post an die GeoSphere Austria. Die Adresse lautet: Österreichischer Erdbebendienst, GeoSphere Austria - Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie, Hohe Warte 38, 1190 Wien.
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