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Am Samstag heulen wieder die Sirenen

Zwischen 12 und 13:15 Uhr werden zu Testzwecken alle Zivilschutzsirenen und der AT-Alert ausgelöst.

Wenn im ganzen Land am ersten Samstag im Oktober zugleich Sirenen heulen und Handys vibrieren, ist wieder Zivilschutztag. Dabei sind die vier Signale „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ zu hören. Auch der AT-Alert wird zwei Mal aktiviert.

Selbstcheck für den eigenen Haushalt

Der Tag dient vor allem dazu, die Bevölkerung über die Bedeutung der Sirenensignale und von AT-Alert zu informieren und für die Wichtigkeit des Zivilschutzes zu sensibilisieren. Entsprechend soll der Zivilschutztag als Sicherheitscheck für sich selbst und den eigenen Haushalt genutzt werden. Fragen wie „Kenne ich die Sirenensignale?“, „Habe ich genug Vorräte zuhause?“ und „Weiß ich, wo ich im Ernstfall Informationen erhalte“ sollen helfen, die eigenen Kenntnisse zu hinterfragen.

Beim diesjährigen Zivilschutztag am Samstag, 3. Oktober, werden wieder alle vier Sirenensignale zu hören sein. Grafik: Land Tirol

Funktionieren alle Sirenen?

Zudem wird an diesem Testtag überprüft, ob die technischen Warnmöglichkeiten flächendeckend funktionstüchtig sind. Rund die Hälfte der 1.025 Zivilschutzsirenen in Tirol ist an die Notstromversorgung angeschlossen und funktioniert somit auch bei einem großflächigen Stromausfall. Im Bezirk Lienz gibt es insgesamt 119 Zivilschutzsirenen.

AT-Alert wird ausgelöst

Neben den Sirenen werden sich auch die Mobiltelefone zweifach bemerkbar machen: Über AT-Alert werden zwischen 11:45 und 13:15 Uhr zwei Testauslösungen vorgenommen, eine auf höchster Warnstufe, die andere auf der Stufe „Gefahreninformation“. Erstere ist bei allen Smartphones automatisch aktiviert, während zweitere gegebenenfalls erst zugelassen werden muss. An Bundeslandgrenzen kann es dazu kommen, dass Testnachrichten mehrfach empfangen werden.

Land empfiehlt Vorräte

Aus Anlass des Zivilschutztages weist das Land Tirol darauf hin, dass grundsätzlich jeder Haushalt eine Woche ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen sollte. Daher bedarf es eines ausreichenden Vorrats an Lebensmitteln, die im Notfall auch kalt gegessen werden können, lange haltbar und leicht verdaulich sind.

Nicht vergessen werden sollte bei Bedarf auf Spezialnahrung für Babys, kranke und ältere Menschen sowie auf Tierfutter für Haustiere. Auch der Aufbau eines Getränkevorrats wird empfohlen, für den sich (Mineral-)Wasser und Fruchtsäfte in Verbundpackungen aufgrund der langen Haltbarkeit besonders eignen.

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