Ein 69-Jähriger aus dem Bezirk Hermagor wurde Opfer eines mutmaßlichen Bankbetrugs. Unbekannte Täter kontaktierten den Mann am 29. September telefonisch, gaben sich als Bankmitarbeiter aus und behaupteten, sein Konto sei gehackt worden. In der Folge brachten sie den Mann dazu, vier Überweisungen auf österreichische Konten zu tätigen. Insgesamt floss ein fünfstelliger Eurobetrag.
Anschließend forderte einer der angeblichen Bankmitarbeiter den Mann auf, seine Bankomatkarte samt Code vor seinem Wohnhaus zur Abholung bereitzulegen. Der 69-Jährige verständigte die Polizei.
Bei einer koordinierten Aktion nahmen Beamte dann am 30. September gegen 2.00 Uhr früh vier Tatverdächtige im Alter von 20 und 21 Jahren im Nahbereich des Wohnhauses fest. Sie hatten versucht, die Bankomatkarte abzuholen.
Ein weiterer Mann, der ebenfalls als Abholer vor Ort gewesen sein soll, flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Die Festgenommenen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.
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