In Tirol wurde es heute laut – denn am jährlichen österreichweiten Zivilschutztag wurde die Funktionsfähigkeit aller 1.025 Sirenen mit vier unterschiedlichen Signalabgaben überprüft. Zusätzlich wurde das österreichweite Bevölkerungswarnsystem AT-Alert zweimal getestet. Die Bilanz ist laut Aussendung der Landesregierung sehr positiv: 99,7 Prozent der 1.025 Tiroler Sirenen funktionierten, nur drei waren kaputt und werden umgehend repariert.
Auch die Auslösung der Handywarnung – einmal durch das Bundesministerium für Inneres, einmal durch das Landes- Warn- und Lagezentrum – funktionierte. „Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung schnell über eine mögliche Bedrohung zu informieren“, erklärt Sicherheitsreferent LHStv Josef Geisler und appeliert an die Eigenverantwortung der Bevölkerung.
AT-Alert: Keine Warnung erhalten?
Mit dem österreichweiten Bevölkerungswarnsystem AT-Alert verfügen die Behörden seit Herbst 2024 über eine zusätzliche Möglichkeit, Warnungen direkt auf alle empfangsbereiten Mobiltelefone in einem Gefahrengebiet zu übermitteln. AT-Alert wurde am heutigen Zivilschutztag als „Notfallalarm“ (höchste Warnstufe) sowie als „Gefahreninformation“ versandt.
Sollte ein Mobiltelefon keinen AT-Alert empfangen haben, kann das mehrere Ursachen haben: Beispielsweise war das Gerät zum Zeitpunkt des aktiven AT-Alerts ausgeschaltet oder im Flugmodus. Es kann auch sein, dass das Mobiltelefon nicht über das aktuellste Update verfügt und die Warnung daher nicht erhalten kann. Bei Mobiltelefonen ist zudem nur die höchste Warnstufe „Notfallalarm“ automatisch aktiviert. Alle anderen Warnstufen müssen gegebenenfalls selbstständig aktiviert werden. Eventuell war dieser Empfang nicht aktiviert.
Alle Informationen zum Empfang von AT-Alert finden man unter www.tirol.gv.at/at-alert.
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