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Ab 10. Oktober werden wieder Bartgeier gezählt

Der Nationalpark Hohe Tauern lädt zur gemeinsamen Beobachtung und Registrierung der majestätischen Vögel.

Alle Jahre wieder heißt es um diese Jahreszeit: Augen auf und Ausschau halten! Der Nationalpark Hohe Tauern lädt Naturinteressierte ein, im österreichischen Alpenraum nach den imposanten „Giganten der Lüfte“ Ausschau zu halten und ihre Beobachtungen zu melden. Jede Sichtung liefert wertvolle Informationen über die Entwicklung des Bartgeierbestands und hilft dabei, den Erfolg der Wiederansiedlung dieser beeindruckenden Greifvögel in den Alpen zu dokumentieren.

So sieht er aus, der majestätische Bartgeier. Ab 10. Oktober werden die Bestände in den Alpen gezählt. Foto: Hansruedi Weyrich

Alle sind herzlich dazu eingeladen, zwischen 10. und 17. Oktober 2026 nach Bartgeiern Ausschau zu halten. Der Schwerpunkt der Beobachtungstage liegt auf Samstag, dem 10. Oktober 2026. Beim Internationalen Zähltag wird zwischen 9 und 15 Uhr gezielt nach den „Giganten der Lüfte“ gesucht. Die Beobachtungszeit sollte dabei möglichst mindestens den Zeitraum von 10 bis 14 Uhr abdecken.

Bei trockener Witterung bestehen die besten Chancen auf eine Bartgeier-Sichtung hauptsächlich in den Hohen Tauern sowie in den Ötztaler Alpen und den angrenzenden Gebirgsgruppen. Für die Beobachtung empfiehlt es sich, Fernglas, Fotoapparat und Schreibutensilien mitzunehmen. So können mögliche Sichtungen möglichst genau dokumentiert werden.
 


Folgende Informationen sind für eine Bartgeier-Meldung besonders hilfreich:
 

- Datum und Uhrzeit
 sowie Dauer und Ort der Beobachtung

- Flugrichtung

- Gefiederfärbung

- mögliche Flügelmarkierungen

- Fotos oder Videos 
sind gefragt

Sichtungen können an das Bartgeier-Team des Nationalparks Hohe Tauern unter bartgeier@hohetauern.at gemeldet werden.

Gerhard Pirkner

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis. Mehr von Gerhard Pirkner

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