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Felix Gall mit Chance auf zweiten NIKI

Doppel-Olympiasieger Benjamin Karl und Tennis-Jungstar Lilli Tagger nicht mehr im Rennen.

Felix Gall hat Chancen auf seinen zweiten NIKI. Der Radprofi scheint neben Alessandro Hämmerle (Snowboard) und Johannes Lamparter (Nord. Kombination) in den Top drei für die Wahl zu Österreichs Sportlerinnen und Sportler des Jahres auf. Nicht unter den Finalisten ist Doppel-Olympiasieger Benjamin Karl und auch Tennis-Jungstar Lilli Tagger ist heuer nicht dabei, sie wurde im Vorjahr zur „Aufsteigerin des Jahres“ gekürt.

Bei den Frauen haben Janine Flock (Skeleton), Valentina Höll (Mountainbike) und Julia Scheib (Ski alpin) die Chance. Die Bekanntgabe der Sieger:innen erfolgt bei der Lotterien Sporthilfe-Gala am nächsten Donnerstag in der Wiener Stadthalle.

Er weiß wie sich ein NIKI anfühlt. Felix Gall mit der Trophäe für den Sportler des Jahres 2023. Foto: APA/Eva Manhart

Felix Gall war nach seinem Etappensieg und fünften Gesamtrang bei der Tour de France 2023 schon einmal die Ehre zuteil geworden. Heuer holte der Osttiroler Rang zwei beim Giro d'Italia und Platz drei bei der Vuelta. Mit Cross-Olympiasieger Hämmerle und dem dreifachen Olympia-Medaillengewinner und Gesamtweltcupsieger Lamparter kommen seine zwei verbliebenen Konkurrenten aus dem Wintersportlager und könnten in ihrer Sportart für eine Premiere sorgen.

Bei den Frauen gibt es eine neue Siegerin. Auch da fällt die Entscheidung zwischen Rad- und Wintersport. Flock war im März im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo zu Olympia-Gold gerast, Höll holte sich neuerlich den Weltmeistertitel und Weltcup-Gesamtsieg im Mountainbike-Downhill und Scheib kürte sich zur Gesamtweltcupsiegerin im Riesentorlauf.

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