Die Wurzeln des Theaters in St. Jakob reichen ein Jahrhundert zurück: 1926 wurde der „Theater- und Musikverein z’Joggimer“ gegründet, der den Grundstein für eine lange Theatertradition im Ort legte. Im heurigen Jahr gibt es aber noch einen zweiten Grund zum Feiern, denn die Heimatbühne wird 25 Jahre alt.

Der ursprüngliche Theaterverein wurde nach ersten aktiven Jahren und einer Unterbrechung durch die Kriegszeit im Jahre 1951 neu gegründet. In den folgenden Jahren wurden zahlreiche Theaterstücke und Tiroler Abende veranstaltet. Bis 1961 wurde im Posthof gespielt, von 1962 bis 1967 im neu errichteten Gemeindesaal.
2001: Gründung der Heimatbühne
Danach verstummte die Theaterbühne in St. Jakob für einige Jahrzehnte, bis 2001 die Idee eines eigenen Theatervereins wieder aufgegriffen wurde. Den Grundstein für die heutige Heimatbühne legten Agnes Ladstätter und Manfred Kleinlercher. Am 26. Juli 2001 fand die erste Leseprobe für „Kurbetrieb beim Kräuter Blasi“ statt.

Seit mittlerweile 25 Jahren sorgt die Heimatbühne mit Komödien, Schwänken und Lustspielen für Unterhaltung. Eine Mitglieder sind seit der ersten Stunde dabei, gleichzeitig ist die Gruppe über die Jahre durch neue Charaktere gewachsen. Sie alle verbindet die Freude am Theaterspielen und der Gemeinschaft.

Zum Jubiläum steht heuer die Komödie „Des schaug nit güt aus“ von Armin Vollenweider auf dem Programm. Mit viel Wortwitz, überraschenden Wendungen und typisch ländlichem Humor verspricht das Stück unterhaltsame Theaterabende.
Die Aufführungen finden am 23. und 25. Oktober sowie am 31. Oktober und 7. November statt. Im Anschluss an die letzte Aufführung am 7. November wird das Vierteljahrhundert Heimatbühne gebührend gefeiert, für die musikalische Unterhaltung sorgt „Soi Zwoa und da Oane“.
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