Vom 12. bis 16. Oktober fanden auf dem Osttiroler Militärschießplatz „Lavanter Forcha“ die Heeresmeisterschaften im Schießen statt. Die besten Schützen des Bundesheeres aus allen Bundesländern kämpften in den Einzel- und Gruppenbewerben mit dem Sturmgewehr und mit der Pistole um den Titel des Heeresmeisters.
Mit dem Sturmgewehr 77 wird liegend auf ein 200 Meter entferntes Ziel geschossen. Zehn Schuss Präzision und zehn Schuss Schnellfeuer entscheiden über Sieg und Niederlage. In der Männerklasse kürte sich Günther Zwinger (195 Ringe) vor seinem Salzburger Landsmann Roman Wehrberger und dem Wiener Martin Fetz (beide mit 193 Ringe) zum Sieger. Bei den Frauen führte heuer kein Weg an der Salzburgerin Sylvia Papernigg (190 Ringe) vorbei.
Die besten Pistolenschützen sind Peter Puchberger aus Oberösterreich und Martin Unger aus Wien, beide mit 88 Ringen. Ihr Score wurde aber von der Kärntnerin Elisabeth Jobst mit hervorragenden 90 Ringen noch getoppt. Sie gewann die Frauenwertung.

In dem Saldo der Platzierungen aus dem Gewehr- und dem Pistolenschießen werden die Heeresmeistertitel ermittelt. Heeresmeister 2026 ist Martin Fetz aus Wien, bei den Frauen ging der Titel an die Kärntnerin Elisabeth Jobst.
Im Mannschaftsbewerb zeigten die Osttiroler auf
Die beste Kombination aus Schnelligkeit, Präzision und Konzentration entscheidet beim Teambewerb. Vier Soldaten bilden ein Team und geben nach einem 200-Meter-Lauf liegend 40 Schuss auf das 200 Meter entfernte Ziel ab. Der Sieg ging heuer in Lavant an Roman Wehrberger, Sylvia Papernigg, Günther Zwinger und Albert Tschurtschenthaler, die 383 Ringe erreichten.
Knapp dahinter landeten mit 378 Ringen die Osttiroler Lokalmatadore Martin Zapata, Franz Tagger, Peter Lamprecht und Hubert Mühlmann. Dieses Quartett schlug sich mit einem dritten Rang auch im Pistolenbewerb hervorragend.

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