Eine Werbeanzeige auf einer Social-Media-Plattform wurde einem 66-jährigen Mann aus dem Bezirk Hermagor zum Verhängnis. Im März 2026 stieß er auf das Angebot, das sichere Anlagemöglichkeiten versprach. Er füllte ein Online-Formular aus, woraufhin sich ein vermeintlicher Kundenberater bei ihm meldete und ein angebliches Handelskonto einrichtete.
Zunächst zahlte der Gailtaler mehrere hundert Euro ein. Als ihm kurz darauf gute Gewinne vorgetäuscht wurden, überwies er weitere mehrere tausend Euro. Nach einigen Monaten zeigte das vermeintliche Handelskonto einen Gewinn von mehreren zehntausend Euro an. Der 66-Jährige wollte sich daraufhin einen Teil des Geldes auszahlen lassen.
Doch statt der erhofften Auszahlung folgten weitere Zahlungsaufforderungen: Der angebliche Anbieter verlangte mehrere tausend Euro an Bearbeitungs- und Plattformgebühren. Der Mann überwies auch diese Beträge auf ein maltesisches Konto. Anschließend verlangte er eine österreichische Bankverbindung und tätigte eine weitere Überweisung.
Eine Gewinnauszahlung blieb bislang aus. Dem 66-Jährigen entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.
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