Jedes Jahr ist der Andrang beim Medizin-Aufnahmetest groß, so bewarben sich heuer exakt 13.248 Personen um einen von 1.950 Studienplätzen für Human- und Zahnmedizin.
Um die Chancen zu steigern, vergeben unterschiedliche öffentliche Institutionen, darunter die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), das Land Tirol oder das Innenministerium, gewidmete Studienplätze. Dabei gelten vereinfachte Aufnahmevoraussetzungen, zusätzlich wird für die Dauer des Studiums eine monatliche Vergütung ausgezahlt. Im Gegenzug verpflichten sich die Studierenden, nach Abschluss ihrer Ausbildung für gewisse Zeit einer Tätigkeit im öffentlichen Interesse nachzugehen.
Kein Studienplatz für das BKH Lienz
Das Land Tirol hat für das aktuelle Studienjahr fünf gewidmete Studienplätze ausgeschrieben, wobei die Bewerber:innen zwischen zwei Varianten wählen konnten: Entweder absolvieren sie eine frei wählbare Facharztausbildung am BKH Lienz oder sie entscheiden sich für eine Ausbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt für Psychiatrie. In beiden Fällen verpflichten sie sich dazu, mindestens fünf Jahre am jeweiligen Standort bzw. im jeweiligen Bereich tätig zu sein.
Von den insgesamt fünf Plätzen wurde für das Studienjahr 2026/27 allerdings nur einer vergeben. Diesen erhielt eine Bewerberin, die sich für eine Facharztausbildung für Psychiatrie entschied. „Alle weiteren Bewerber:innen - sowohl des BKH Lienz als auch unmittelbar des Landes Tirol - haben aufgrund ihres Punkeergebnisses beim MedAT entweder einen regulären oder keinen Studienplatz erhalten“, erklärt eine Sprecherin des Landes.
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