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Hasslacher legt Standort in Rangersdorf still

Die Produktion der Tochtergesellschaft „Gemson“ wird auf bestehende Standorte verlagert.

Die Hasslacher-Gruppe verlagert die Produktion ihrer Tochtergesellschaft Gemson GmbH in Rangersdorf auf die bestehenden Standorte in Stall im Mölltal, Sachsenburg und Hermagor. Hintergrund ist der seit vier Jahren rückläufige Markt im Hochbau, der am Standort Rangersdorf keine ausreichende Auslastung mehr zulässt.

Schrumpfender Hochbausektor

„Als wir vor einigen Jahren bei Gemson eingestiegen sind, sind wir von einem wachsenden Markt ausgegangen. Tatsächlich schrumpft der für die Holzindustrie wichtige Hochbausektor infolge der globalen Krisen seit vier Jahren in Folge. Trotz intensiver Bemühungen ist es uns unter diesen Rahmenbedingungen nicht gelungen, die notwendige Auslastung am Standort Rangersdorf zu erreichen”, sagt Christoph Kulterer, CEO und Eigentümer der Hasslacher-Gruppe.

Großteil der Beschäftigten bleibt beim Unternehmen

Die Maschinen aus Rangersdorf werden bis Ende des Jahres in die Werke in Stall im Mölltal, Sachsenburg und Hermagor übersiedelt und dort in die bestehenden Produktionsabläufe eingebunden. Das verkürze interne Wege und senke die Transportkosten innerhalb der Gruppe.

Die Produktion der Hasslacher-Tochter „Gemson“ in Rangersdorf wird aufgelassen und in die bestehenden Standorte in Stall im Mölltal, Sachsenburg und Hermagor integriert. Wie die 6.000 Quadratmeter große Halle in Zukunft genutzt wird, steht noch nicht fest. Foto: Hasslacher-Gruppe

Von den 40 Beschäftigten in Rangersdorf wird der Großteil weiterhin bei der Hasslacher-Gruppe in Sachsenburg oder Stall tätig sein. In dieser Woche werden Einzelgespräche mit allen Mitarbeiter:innen geführt. Auf welche Weise die 6.000 Quadratmeter große Halle in Rangersdorf nachgenutzt wird, soll ebenfalls bis Jahresende feststehen.

Über die Hasslacher-Gruppe

Hasslacher ist ein global agierendes Familienunternehmen im Bereich intelligenter und integrierter Systemlösungen für den modernen Holzbau. Mit rund 2.000 Mitarbeitenden werden Produkte in den Bereichen Schnittholz, Hobelware, Brettschichtholz, Brettsperrholz und Konstruktionsvollholz produziert. In den Werken in Oberkärnten sind rund 950 Personen beschäftigt.

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