Eine vorläufige Bilanz für die diesjährige Sommersaison im Osttiroler Tourismus fällt positiv aus: In den Monaten von Mai bis inklusive September verzeichnete der Tourismusverband Osttirol 366.603 Ankünfte sowie 1.203.496 Nächtigungen, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jeweils eine Zunahme von 6,2 Prozent (Ankünfte) bzw. 1,9 Prozent (Nächtigungen) bedeutet. Vorläufig ist die Bilanz deshalb, weil auch noch der Oktober zur Sommersaison zählt, der von der Statistik bislang nicht erfasst ist.
Dritter Platz im Tirolvergleich
Damit erreicht Osttirol im Ranking aller Tiroler Tourismusverbände den dritten Rang, nur die Verbände „Ötztal Tourismus“ und „Innsbruck und seine Feriendörfer“ zählten mehr Nächtigungen.
Auf Gemeindeebene belegt Kals am Großglockner mit 148.055 Nächtigungen den ersten Platz aller Osttiroler Kommunen bzw. den 41. Rang im Tirol-Vergleich. Dahinter folgen Lienz (tirolweit Platz 44) mit 139.690 Nächtigungen und Matrei (tirolweit Platz 49) mit 128.674 Nächtigungen.
Tirol: Sieben Millionen Nächtigungen in gehobener Hotellerie
Das wichtigste Herkunftsland blieb für den Tirol-Tourismus auch in diesem Sommer Deutschland, auf das ein Übernachtungsanteil von fast 57 Prozent entfällt. Dahinter kommen mit großem Abstand die Niederlande (8,6 Prozent) sowie Schweiz und Liechtenstein (gemeinsam 4,7 Prozent).
Die meisten Übernachtungen, tirolweit mehr als sieben Millionen, fanden in Betrieben der 5- oder 4-Stern-Hotellerie statt. Am zweithäufigsten wurden gewerbliche Ferienwohnungen gebucht, diese erzielten fast drei Millionen Nächtigungen. Einen Rückgang von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Privatquartiere, während Campingplätze und Schutzhütten großen Zulauf erfuhren.
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