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Lienz finanziert Flutlicht für Fußballplatz Leisach mit

Der Sportplatz der Nachbargemeinde wird stark von den Lienzer Nachwuchsteams genutzt. 

Immer wenn es im Lienzer Dolomitenstadion eng wird, kommt der Sportplatz Leisach ins Spiel. Hierher weichen vor allem die verschiedenen Nachwuchsteams des SV Rapid Lienz bei ihren Trainingseinheiten aus, allerdings nur bei Tageslicht. Denn Leisach hat keine Flutlichtanlage. 

In der „dunklen“ Jahreszeit werden die Trainingseinheiten bei Flutlicht im Dolomitenstadion abgespult, dessen Rasen dadurch stark beansprucht werde, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik in der Oktobersitzung des Lienzer Gemeinderats und kündigte eine Lösung an. 

Der Lienzer Fußballnachwuchs trainiert häufig in Leisach. Künftig soll das auch nach Einbruch der Dunkelheit möglich sein. Foto: Dolomitenstadt

Bereits 2025 gab es laut Blanik eine Anfrage der Gemeinde Leisach, ob Lienz einen Beitrag zur Finanzierung einer Flutlichtanlage für den Leisacher Fußballplatz leisten könne. Leisach hat mittlerweile ein Flutlicht für den Eislaufplatz installiert und 13.000 Euro an Budgetmitteln für eine Anlage am Fußballplatz reserviert.

„Da die Anlage nach Umsetzung des Projekts in erheblichem Ausmaß von den Lienzer Fußballvereinen genutzt werden wird, erscheint es sachlich gerechtfertigt, dass die Stadtgemeinde Lienz als Hauptnutzer jene Investitionskosten übernimmt, die nach Abzug diverser Förderungen noch offen bleiben“, erklärte die Bürgermeisterin und rechnete die Kosten „nach derzeitigem Stand“ vor.

Demnach kostet die Lieferung und Montage einer Flutlichtanlage mit 150 Lux Beleuchtungsstärke rund 74.600 Euro brutto. Rund 5700 Euro werden für Grabungsarbeiten kalkuliert. Dazu kommen noch Bauhofleistungen und alles zusammen summiert sich auf knapp 83.000 Euro.

Es gebe aber eine verbindliche Förderzusage der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) für eine Bundesförderung von 8.000 Euro, das Land Tirol werde voraussichtlich ein Viertel der Gesamtkosten, also rund 20.700 Euro übernehmen. Und so blieben neben den 13.000 Euro für Leisach noch rund 41.000 Euro als Kostenbeitrag für Lienz offen. 

Im Gegenzug erhielte Lienz für die Dauer von 15 Jahren – gerechnet ab Jänner 2027 – ein unentgeltliches Nutzungsrecht. Sollte Leisach diese Vereinbarung vor Ablauf der Frist aufkündigen, müsste die Gemeinde an Lienz einen aliquoten Anteil der Kosten für das Flutlicht rückerstatten. 

ÖVP-Ersatzgemeinderat Armin Hofmann verwies in der Debatte auf akute Engpässe im Dolomitenstadion hin: „Die Sportvereine haben viele Kindermannschaften, die mehrfach pro Woche trainieren und bereits auf den Platz an der Pustertalerstraße, nach Amlach und eben nach Leisach ausweichen. Es ist einfach notwenig, eine entsprechende Infrastruktur gerade auch für den Herbst zu schaffen, da ist es oft schon dunkel, wenn das Training beginnt.“

Die Bürgermeisterin verwies darauf, dass mit der neuen Flutlichtanlage auch Meisterschaftsspiele in Leisach abgewickelt werden könnten und dass alle entsprechenden Förderanträge – nach einer Beteiligungszusage aus Lienz – über die Gemeinde Leisach eingebracht würden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. 

Ein Posting

lia
vor 2 Stunden

sehr gut. es geht nichts über gute nachbarschaft.

 
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