Gewalt in Tirol: Erste Berichte im September

Noch im Jahr 2010 soll ein Schlussstrich gezogen werden.

Die historische Aufarbeitung der Geschichte der Heimerziehung in Tirol, die Übernahme von Therapiekosten, materielle Entschädigung und das Setzen weitreichender Präventionsmaßnahmen zur zukünftigen Verhinderung weiterer derartiger Geschehnisse – das sind und waren die Aufgaben der vier Gruppen, die vom Land zur Aufklärung der Gewalt- und Missbrauchsfälle eingesetzt wurden.

Mit Zwischenberichten rechnet man Mitte September. Erste Entschädigungen und Therapien für betroffene Opfer sollen bis Ende des Monats zugesprochen werden. Ende 2010 kann voraussichtlich ein Schlussstrich gezogen werden.

Um Missbrauchs- und Gewaltopfern, die in mehreren Betreuungseinrichtungen verschiedener Organisationen untergebracht waren, das Prozedere zu erleichtern, werden deren Fälle vom Land übernommen.

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