Matrei: Knaus beruft gegen UVP-Bescheid

Der Rettungshubschrauber „Martin 4“ des Heli-Austria-Chefs Roy Knaus startet nach monatelangem Stillstand der Rotoren seit 11. September wieder vom Matreier Landeplatz.

Die geplante Übersiedelung des Stützpunkts in das Gewerbegebiet Seblas bringt dem Flugunternehmer nun neue Probleme.

Die Umweltabteilung des Landes traf die Entscheidung, dass für den neue Standort eine Umweltverträglichkeitsprüfung verpflichtend erforderlich ist.

Vor einer Woche legte Knaus Berufung aufgrund von Verfahrensmängeln ein. Zwei Tage später sandte die Marktgemeinde Matrei eine Stellungnahme zum Verfahren an das Landhaus, von wo aus die Meldung kam, dass eine UVP nicht nötig sei, wenn ein Heli-Stützpunkt im Besonderen für die Durchführung von Rettungseinsätzen gebaut wird.

Aufgrund der Tatsache, dass „Martin 4“  im vergangenen Jahr 80 Prozent der Rettungsflüge im Bezirk übernommen hatte, erwartet man sich in dieser Causa nun eine neuerliche genaue Erhebung sämtlicher Daten durch die überprüfende Abteilung.

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