Rapid Lienz siegt in Treibach 1:0

Mit drei äußerst glücklich erkämpften Punkten traten die Rapidler die Heimreise aus Treibach an.

Die Hoffnung auf einen Punktezuwachs beim bisherigen Tabellenzweiten war durch die Ausfälle der drei Defensivspieler Überbacher, Konrad – wegen der 5. gelben Karte gesperrt – und Summerauer (verletzt) eher gering.

Dennoch entwickelte sich in der ersten Hälfte ein Spiel, das trotz geringfügiger optischer Vorteile im Feld für die Heimischen als eher ausgeglichen zu betrachten war.

Echte Tormöglichkeiten waren Mangelware. Einerseits weil die Lienzer Defensivabteilung sehr gut stand und andererseits, weil die Stürmer aus Treibach wenig Durchschlagskraft entwickelten.

Von Seiten der Gäste aus Lienz wurde verstärkt auf Konterangriffe gesetzt, aber auch diese verfingen sich meist in der Abwehr der Heimmannschaft.

In der 7. Minute kam Marco Pergrin für Treibach bei einem Getümmel im Strafraum zum Schuss, aber Daniel Huber konnte ohne Probleme halten.

In der 9. Minute fand der Stanglpass nach einem schönen Anfriff der Rapidler über links,  in der Mitte leider keinen Abnehmer.

In der 32. Minute glänzte Lienz Tormann Daniel Huber bei einem scharf geschossenen Freistoß von Michael Golznig.

Kurz vor der Pause hätte Andrej Jozef den Führungstreffer der Rapidler erzielen können, als er nach einem Missverständis in der Treibacher Abwehr frei zum Abschluss kam, aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf.

In der zweiten Hälfte gerieten die Gäste aus Lienz zunehmends unter Druck.  Glück, ungenaues Passpiel und mangelnde Durchschlagskraft  der Treibacher Stürmer ermöglichten es Daniel Huber und seinen Vorderleuten, ein Tor zu verhindern.

So kam es, wie es im Fußball sehr häufig der Fall ist, für die angreifende Mannschaft, die nicht in der Lage ist, ein Tor zu erzielen,  noch bitterer.

Bei einem der seltenen Konter der Rapidler in der 2. Halbzeit in der 78. Minute,  wurde Christopher Korber gefoult. Andre Baumgartner spielte den Ball hoch vor den Treibacher Strafraum, wo Andrej Jozef den Ball elegant mit der Brust annahm und aufs Tor schoss. Der an sich nicht wirklich gefährliche Schuss wurde dann noch von einem heimischen Abwehrspieler so abgelenkt, dass Torhüter Krassnitzer völlig chancenlos war. Spielverlauf auf den Kopf gestellt – 0:1.

In den letzten Minuten drängten die Treibacher wohl mit dem Mute der Verzweiflung, aber auch meist mit untauglichen Mitteln, so dass sich für Rapid sogar noch zwei gute Kontermöglichkeiten ergaben, die aber nichts einbrachten.

In der 88. Minute sah Thomas Steinlechner nach einem unglücklichen Foul an der Mittellinie noch die Ampelkarte Gelb-Rot.

In Summe ein doch glücklicher, aber auch mit großem Einsatz erkämpfter Sieg.

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