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…aber kreativ ist er, das muss man ihm lassen! Die Krux bei diesen Parteigranden ist halt, dass sie ehrlich glauben, dass sie so viel für die Gesellschaft leisten, dass ihnen nicht nur das viele Geld gebührt, sondern auch die Macht. Dass sie Geld und Macht nicht nur kriegen, sondern auch verdienen. Nach dem Motto: Regel 1: Köll (Strasser, Platter, lässt sich beliebig einsetzen) hat immer Recht und Regel 2: Wenn Köll nicht recht hat, tritt automatisch Regel 1 in Kraft. Das ist aber nicht nur bei der ÖVP so, sondern bei allen Parteien, wenn sie erst mal am Ruder sind. Wahlen wollen nicht mehr gewonnen werden, weil man etwas verändern will, sondern weil man für sich und seine Mitstreiter/Familie Posten, Pfründe, Amterl oder Geschäfterl haben und auch behalten will. Wundert euch da die Politikverdrossenheit?
Chinesichsch kann es einem vorkommen, mit welcher Geduld und welchem Gleichmut Günther Platter die kreativen Werke des Matreier Bürgermeisters hinzunehmen bereit ist. Insofern scheint es doch eine Form der politischen Dankbarkeit zu geben. Dankbarkeit, die Andreas Köll dem vormaligen Landeshauptmann trotz gewaltiger monetärer Zuwendungen im Rahmen der Skischaukel Kals-Matrei wenig später bei der Landtagswahl schuldig blieb. Und weil Günther Platter ja auch meint, dass die Partei eine saubere sei, hat er auch kein Interesse daran, Gegenteiliges festzustellen. Was wiederum den Verdacht nahe legt, dass er entweder nichts wissen will oder er die Umstände nicht erkennt. Beides lässt ihn gleichermaßen inkompetent erscheinen. Übrigens, wird kreative Buchführung jetzt auch schon bei der ÖVP-Parteiakademie gelehrt? Zusammen mit Pamphlet-Verfassung und "Gosch halten, Hände falten"-Grundkurs I+II? Also, immer sauber bleiben, am besten super sauber, bis zur Unschuldsvermutung.
Unglaublich, wie schamlos gewisse Leute ihren Einfluss ausnützen, um eigenes Fehlverhalten zu verschleiern oder Vorteile für sich selbst zu lukrieren. Dreck am Stecken scheinen also nicht nur unsere Vertreter auf EU-Ebene zu haben - auch im eigenen Bezirk geht's nicht besser zu - traurig ist das!
Hier vertraue ich auf die Rolle von dolomitenstadt.at als unabhängiges Nachrichtenmagazin. Nur wenn solche Ungereimtheiten aufgedeckt und der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, besteht langfristig die Hoffnung, dass solche Machenschaften für die Verantwortlichen nicht ohne Konsequenzen bleiben.
...ich würde osttirol dringend raten eine art efsf einzurichten, ...wer weiß wo das hinführt? wir müssen matrei helfen, kann ja mal passieren, ... ;-))
--- oder vielleicht einmal beim Abwasserverband nachfragen, wozu und mit welchem Geld in der Weltgeschichte herumgefahren wird ...
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