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Die Realität holt einen Rechenkünstler ein

Andreas Kölls Schuldenpolitik hat Innsbruck aufgeweckt. Ein Kommentar.

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Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis.

3 Postings

hoidanoi
vor 15 Jahren

Wegschauen ist eine große Kunst, besonders wenn der Hut brennt. Aber Günther Platters Partei ist ja an Sauberkeit nicht zu überbieten. Da macht es sich dann auch schlecht, wenn Günther Platters bündischer AAB Landesvorsitzender im übrigen das Lehen, das dem Vogt Köll für seine Dienste als Steigbügelhalter und langjähriger Anti-Van Staa Lobbyist verliehen wurde - so schlimme Sachen wie zweckfremde Mittelverwendung nachgewiesen würde. Die Schulden wären für Platter wahrscheinlich nicht das eigentliche Problem. Bei der üblichen Argumentationslinie, lange unter Wolfi Schüssel eingeübt und zusammen mit Lissi Gehrer und Günther Platter an der Gitarre auf der Parteiakademie im Cohrgesang eingeübt, ist für die so oder so irgendwie Bruno Kreisky verantwortlich. Beruhigend wäre zu wissen, das Andreas Köll niemandem damit schaden wollte, als er Tourimus- wie Nationalparks, Gemeinde- wie Landesgelder auf recht eigenwillige Art zum Einsatz gebracht hat. Immer höchst vertrauensvoll vom TVB-Köll zum Bgm.-Köll, vom LAbg. Köll zum Bgm. Köll, ein durchaus geschlossener Kreis. Vor allem wollte er sich damit nutzen, seine Basis als Bgm. in Matrei ausbauen, von wo aus er noch mehr erreichen wollte. Für sich. Günther Platter sollte wissen wollen, was los ist. Der Schaden ist da, und groß, für Matrei, für Osttirol, auch für die ÖVP. Stellt sich die Frage, was Günther Platter wirklich wichtig ist.

 
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Kurt
vor 15 Jahren

Da hilft nur eines : Die Fusion des Abwasserverbandes Hohe Tauern mit den anderen Abwasserverbänden des Bezirks. Am besten ohne Fusionsvertrag. Dann kann das Geld - frei nach unserem Tourismushofrat Föger - in ganz Osttirol ohne hinderliche Grenzen zirkulieren.Und Hokuspokus sind die Matreier Schulden im Bezirk aufgegangen und alle zahlen kräftig mit. Vielleicht begreifen jetzt ein paar leichter worum es bei Fusionen geht und dass das Pochen auf das Einhalten von Verträgen die aus gutem Grund geschlossen wurden kein unfaires Kirchturmdenken ist sondern das Gegenteil : Jeder soll den Rucksack den er selbst gepackt hat auch selber tragen und nicht den anderen aufhalsen.

 
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Detektor
vor 15 Jahren

Den Herrn Köll wird nicht einmal die TIWAG retten können, die ein Kraftwerksprojekt am Tauernbach realisieren soll, um Vorwände für Rettungsgelder an Kölls Budget zu haben: Auch eine solche ungesicherte Einnahmequelle, mit der Köll nach eigener Aussage rechnet. Ein Sommerkraftwerk am Tauernbach ist ja stromwirtschaftlich paradox: gerade im Winter kein Strom, wenn am meisten gebraucht wird. Dafür ist Matreis Landschaft mit der herrlichen Prosseggklamm zu schade.

 
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