Videointerviews zum Kraftwerk Virgen

Befürworter und Gegner vor der Dolomitenstadt-Kamera

Am Freitag, 8. April 2011 informierten die Bürgermeister der Gemeinden Virgen und Prägraten, Dietmar Ruggenthaler und Anton Steiner gemeinsam mit Wolfgang Widmann von der Planungsfirma INFRA über Details des geplanten Kraftwerkes an der Isel in Virgen. Wir haben bereits berichtet. Als Nachschlag zu diesem Thema bringen wir hier noch einige Videointerviews, gegliedert nach inhaltlichen Schwerpunkten.

Wie kann dieses Kraftwerk zur sprudelnden Einnahmequelle für die Gemeinden Virgen und Prägraten werden?


Wäre die Sonnenenergie eine Alternative? Hier gehen die Meinungen weit auseinander.


Ist die Isel schützenswert oder ohnehin schon verbaut? Braucht Osttirol überhaupt noch Energie oder haben wir schon genug davon?

Wer zahlt schafft an und kassiert am Ende den Gewinn. Das bestreiten die Projektanten nicht. Also alles nur eine „Hintertür“ für ein Tiwag-Kraftwerk?

Sieben Millionen Euro kosten alleine die Projektierung des Kraftwerks. Bereits jetzt entstehen Kosten. Wer haftet, wenn nach Millionen Planungsaufwand am Ende doch nicht gebaut wird?

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3 Postings bisher
veronika

...das ist die zweite stufe der diplomatie; nachdem das volk immer aufgeklärter und interessierter wird, was die verschiedenen möglichkeiten der energieversorgung angeht, braucht es auch mehr "helfer", damit die traditionelle schiene der landesernergieversorger+landesregierung weiter läuft. ...da oder dort gibt es ja fleißige bürgermeisterInnen die nur das beste wollen, ... doch was da herauskommen soll??? ...wenn die gemeinden jetzt schon kein geld mehr haben, dann wird sich wohl deren beteiligungs-prozentsatz (für die tiwag) in erträglichen grenzen halten müssen ... da werden dann mitbestimmung und erträge wohl auch nicht in den himmel wachsen können ... und das in 20jahren vielleicht ... unvorstellbar, was da auf landesebene gekocht wird!!! ...so wie die tiwag im ersten schwung der elektrifizierung den bauern um einen elektromotor das wasserrecht an den (mühl)bachln abgeluxt hat, so bekommt nun der bürgermeister lederhosen für die schützen und instrumente für seine musikkapelle ... sollen ja schließlich keine not erkennen lassen, wenn dann die feierliche einweihung mit band durchschneiden von statten geht, sorry!!!

Leserin1

Lustig finde ich ja nur, dass wenn man sich die Videos genau ansieht, dann ist der BM Ruggenthaler in den ersten beiden Videos sein eigener Zuhörer (im Publikum neben BM Steiner). Da ist wohl beim Schneiden was schiefgegangen.

Erau

Immer wieder erstaunlich wie Politiker Illusionen argumentieren, dabei präsentierte Hr. Widmann von INFRA "hard facts": *Gesamtkosten EUR 144 Mio. *Amortisation voraussichtlich im Jahr 2034 *Kosten für die Projektentwicklung EUR 7,2 Mio. (wieviel Geld ist schon geflossen?)

Ohne gemeinsame "Hintertürstrategie" (Gemeinden und TIWAG) kann sich dieses Projekt für die Gemeinden kurzfristig und wahrscheinlich auch langfristig nicht rechnen. In 23 Jahren wird sich die Welt und damit die Bedürfnisse deren Bewohner dramatisch verändern und die Gemeinden im hinteren Iseltal haben Ihre Naturressourcen leider schon verkauft.