Der Geldbote ist da – mit 300.000 Euro im Gepäck

Gerhard Föger sagt zusätzliche Marketingmittel des Landes fix zu.

Gerhard Föger denkt nach - was wird mit den 300.000 Euro des Landes wohl geschehen? Foto: Brunner Images

Beim Tourismus-Vollversammlung vor wenigen Wochen skizzierte TVBO-Vorstand Franz Theurl sein Wunschbudget für touristisches Marketing im laufenden Jahr. Neben gut 1,4 Millionen die der TVB-Osttirol selbst in diesen Topf legen kann – aufgebracht von der heimischen Wirtschaft – fanden sich in dieser Aufstellung auch die immer wieder zitierten 300.000 Euro aus Landestöpfen, die erst nach reiflicher Prüfung überwiesen werden sollten.

Jetzt sagte Gerhard Föger, Leiter der Tourismusabteilung des Landes, den warmen Regen verbindlich zu. Bei einer Diskussionveranstaltung der Tiroler Tageszeitung am 5. Mai in Lienz kritisierte er zwar neuerlich scharf den Fusionsvertrag zwischen den Teilregionen, die Steuermittel werden aber dennoch fließen und ausschließlich für Marketing zweckgewidmet sein.

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hoidanoi vor 7 Jahren

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es ist bewundernswert, mit welcher Konsequenz, Zielgerichtetheit und mit welch grandiosem Augenmaß Günther Platter dem Status Quo seinen Segen gibt, er Schuldentilgung für seinen Freund Andreas betreibt, natürlich streng zweckgebunden, wie er Franz Theurl in seiner Annahme, das Land zahle immer, egal wie undisziplinert er mit seinem Budget umgeht, bestärkt, wie er sich selbst zur Karikatur macht.

Vor soviel Konsequenz werden die unaufmerksamen Aufsichtsräte und Vorstände erzittern, Heulen und Zähneklappern wird ausbrechen und Konsequenzen werden gezogen werden, also ganz unwahrscheinliche Konsequenzen. Wie zum Beispiel: Tiefenbacher wird die Verantwortlichen des Hochsteindebakels zur Verantwortung ziehen, Franz Theurl Franz Theurl für seine Arbeit in der Osttirolwerbung, Andreas Köll wird dem Andreas Köll in Landes Finanzauschuss auf's heftigste die Meinung geigen und Werner Frömel, also der wird aber sowas von Konsequenzen ziehen, wie Günther Platter sie ihm auf's trefflichste vorgemacht hat. Bei soviel Beispielcharakter wird den Betroffenen ganz schwindelig werden, Änderungen werden geschehen, die noch nie gesehen wurden, wie auch schon in der Vergangenheit.

Werner Feymann sagt man nach, dass im Vergleich zu ihm, ein Aal wie ein Igel erscheine. Günther Platter lässt die Amöbe auf diese Weise zu einem der ersten und wichtigsten Wirbeltiere aufsteigen.

P.S.: Katzers Einwurf, Schuldzuweisungen sollen unterlassen werden, hätte was Komödiantisches, wäre die Lage nicht so ernst. Andi Köll schickt nicht gerade die Besten der Besten für seine Anliegen vor. Schluss gemacht werden sollte viel eher mit dem unverantwortlichen Schuldenmachen. Denn nach wie vor ist die Region nicht in der Lage, diese Schulden zu bezahlen. Die Nächtigungsstatistik widerspricht Kratzers Behauptung der mehr kommenden Gäste nachweislich.