Platter zum Gipfelverkauf: Schnapsidee!

Landeshauptmann und Bundespräsident Fischer kritisieren die BIG.

Berg des Anstoßes: Der "Große Kinigat", 2.690 Meter hoch und ganz sicher nicht als Skigebiet geeignet. Foto: Helmut Brandt
Günther Platter: "So weit kommt es noch, dass unser Land verkauft wird."

Mit Bundespräsident Heinz Fischer und Landeshauptmann Günther Platter stellen sich zwei weitere prominente Politiker in die Reihen der zahlreichen Gegner des Verkaufs von Osttiroler Berggipfeln durch die BIG. Platter sprach wörtlich von einer „Schnapsidee“ der Bundesimmobiliengesellschaft.

Bei der BIG versteht man zwar die Aufregung nicht und dementiert auch das angeblich so große Käuferinteresse, betont aber, dass der Kauf nicht von der Gemeinde Kartitsch genehmigt werden müsse.

Dort laufen mittlerweile die Telefone heiß. Journalisten und Touristen aus aller Welt wollen Näheres über das Schicksal des „Großen Kinigat“ (2.690 m) und des „Rosskopfes“ (2.600 m) wissen, was erheblich zum Bekanntheitsgrad der Region beisteuert.

Wer auch immer die kolporierten 121.000 Euro für die beiden Gipfel hinblättert, Lift wird er keinen bauen dürfen und auch mit bezahlten Eintritts- oder Aufstiegskarten für Bergsteiger wird nichts zu machen sein. Deshalb könnten höchstens werbliche Gründe einen potenziellen Käufer anlocken. Aus dieser Sicht ist der derzeitige Medienhype ein Verkaufsargument.

Sie wollen die Große Kinigat kaufen? Hier ist die Ausschreibung!

Und hier gibt's den Schnaps zur Schnapsidee!

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1 Posting bisher
Sportfun vor 6 Jahren

Hallo warum sollte man einen berg nicht verkaufen. der berg der bleibt es wird daran nichts verändert. warum soll werbung etwas schlechtes sein. sie bringt geld und alle sind zufrieden. wie froh wäre ich wenn der hochstein verkauft würde, dann hätten wir endlich ein einladendes schigebiet. was haben wir jetzt einen sanierunungsfall. wer ist damit glücklich egal wie der berg oder das schigebiet heißt wir wollen qualität und den schifahrer nicht zum pendler machen. derzeit ist es leider so. nicht der name zählt sonder nur manager sind in der lage dem gast das zu bieten, was der gast will, das sind die gäste von morgen. aber anscheinend haben wir das nicht nötig, obwohl viel davon leben