Großglockner: Zwei Bergsteiger geborgen

Zwei 28-jährige erschöpfte Alpinisten aus Deutschland mussten am 15. Juni von der Bergrettung in Sicherheit gebracht werden.

Die gut ausgerüsteten Bergsteiger waren am Vortag von Kals zur Stüdlhütte aufgestiegen, wo sie nächtigten.

Im Zuge des anschließenden Aufstieges zum Kleinglockner kamen die beiden Männer aufgrund völliger Erschöpfung in einer Meereshöhe von rund 3.700 Meter nicht mehr voran. 

Sie setzten um 14:49 Uhr einen Notruf ab.

Da aufgrund einer Wolkendecke in einer Meereshöhe von ca. 3.500 Meter eine Bergung mittels Hubschrauber nicht möglich war, wurden zwei Bergrettungsmänner der Ortsstelle Kals am Großglockner vom Hubschrauber Christophorus 7 zur Adlersruhe geflogen.

Sie stiegen zu den erschöpften Bergsteigern auf und versorgten sie vor Ort. Anschließend wurden die Alpinisten zur Adlerruhe gebracht, von wo aus sie mit dem Hubschrauber Christophorus 7 geborgen und zum Lucknerhaus geflogen wurden.

Beide Alpinisten blieben unverletzt. Die Bergrettung Kals am Großglockner war mit vier Mann im Einsatz.