Brugger kritisiert „Schischaukelfanatismus“

An den Ablehnungsgründen zur Schischaukel Sexten-Sillian habe sich nichts geändert, auch wenn es nach den Wünschen der Tiroler Landesregierung in Zukunft in Tirol keine Neuerschließungen sondern nur mehr Erweiterungen geben wird, so der grüne Bezirkssprecher Sepp Brugger über den aus seiner Sicht voreiligen Jubel von Volkspartei und Freiheitlichen.

Auch beim Skilift-Projekt Sillian-Sexten seien die Ausschlusskriterien der Seilbahngrundsätze sowie der Natur- und Umweltschutz zu beachten. 

Laut einem von den Betreibern dieser Schischaukel in Auftrag gegebenen Gutachten liege, so Brugger, aus tierökologischer Sicht ein eindeutiges Ausschlusskriterium vor. Das geplante Projekt berühre den Kernlebensraum des Auerhuhns nicht nur randlich, sondern führe zu einer mehrfachen Fragmentierung des Kernlebensraumes.

Auch die Lebensräume des Alpenschneehuhns, des Haselhuhns würden durch die gesamten Maßnahmen zwischen Helm und Füllhornsee deutlich beeinträchtigt. Zudem sprächen die Bestimmungen der Alpenkonvention, Protokoll Tourismus, das auch in Italien Gesetzescharakter hat, gegen die Errichtung dieser Schischaukel.

„Wenn die Landespolitiker beider Teile Tirols etwas für die Region Sexten-Sillian tun wollen, sollen sie sich dafür einsetzen, dass es endlich einen einheitlichen Kartenverbund aller Skiliftbetreiber dieser Region gibt. Wie brauchen keine weiteren Skilifte in dieser Region sondern ein besseres Service für unsere Gäste“, kritisiert Sepp Brugger den „Schischaukelfanatismus“ der  ÖVP-FPÖ Politiker.

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