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Köll braucht schnell Geld. Das rettet die Klamm.

Die Tiwag als Nothelfer. Ein Kommentar von Gerhard Pirkner.

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Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis.

8 Postings

Detektor
vor 15 Jahren

beobachter52 und Leonhard könnten ja konkret aufzeigen, was in Herrn Pirkners Kommentar angeblich nicht stimmt. Sicherlich mag es eingefleischten Gefolgsleuten unangenehm sein, wenn die Situation in Matrei so klar aufgezeigt wird - inzwischen bezeichnet sogar die Haus- und Hofpostille der Tiroler Landesregierung Herrn Köll als "Belastung" für die ÖVP Tirol (TT vom 7.8.2011). Voll zu unterstreichen ist der letzte Absatz von Veronika - Dank an sie und auch natürlich an die Kämpfer für den Erhalt und die Öffnung der Prosseggklamm! ... Und an Herrn Pirkner für seine Recherchen, deren Ergebnis er darlegen kann wie kein anderer.

 
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seppl17
vor 15 Jahren

An beobachter52 Die Kostenüberschreitung beim Osttirodler geht mindestens zu 30% an die Verhinderer bzw. Verzögerer des Projektes. Das sind div. Vogelschützer mit ihren falschen Gutachten, oder auch die eigendlichen zutznieser (Wirte) am Hochstein die mit ihren Einsprüchen den Bau verzögert und damit verteuert haben, und nicht zuletzt jetzige Lienzer Bürgermeister(in) die bekanntlich immer gegen den Bau des Osttirodler war.

 
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seppl17
vor 15 Jahren

Also Herr Leonhard wenn ihnen die Kleine Zeitung lieber ist, als die Wahrheit, ist dies ihr Verständnis von Zeitungsberichten. Die Kleine Zeitung bzw. dieser Herr H... schreibt ja nuuur mehr für Köll und seine Verwandtschaft. Vermutlich stehen sie dieser Gruppe nahe.

 
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veronika
vor 15 Jahren

...also a bissl gegengewicht zum ob schadet nit ;-)

...wenn da der neue bezirks-vp-ler sich in großen lettern aufregen darf, das uns der fritz "orientierungslosigkeit" aufzeigt, so ist das damit wohl nicht ganz abzuwenden und ...wenn der vp-bezirks-machtprotz nr.1 im ob schon so schreiben lassen kann, als ob das kraftwerk nur mehr a spaziergang in der gemeindestube sei, anstatt sein problem beim namen zu nennen; ...wenn vp-stadtpolitiker nichts besseres wissen, als ein essen der roten mit dem bp zu deuten;

...tu mir schwer dabei, populisten wie fritz recht zu geben, aber gewisse botschaften von ihm sollte man ernst nehmen und konzeptlosigkeit kommt nicht zuletzt daher, weil die derzeitige vp-macht von niemanden hinterfragt wurde und wird; wenn nicht schon die vorgänger-generationen ein paar starke betriebe angelockt hätten, mit der jetzigen manschaft wär der bezirk wirtschaftlich schon längst tot ... da wird nur noch im eigenen sumpf gestrampelt ... visionen beschränken sich darauf die ressource natur zu verbrauchen, anstatt sanft zu nutzen. ...die prosseggklamm zu erhalten ist ein toller erfolg von den paar leuten - toll, wenns gelingt - wirklich eine freude!!! - aber an der philosophie unserer "steuermänner" ändert sich deshalb wohl nichts und ob der bach im winter auch wasser hat oder nicht, spiel schon nur mehr eine untergeordnete rolle ...

 
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Leonhard
vor 15 Jahren

Wirklich total einseitig dieser Kommentar von Pirkner. Da sind mir TT und Kleine Zeitung tausend Mal lieber. Pirkners einziges Bestreben ist es, den Köll anzupatzen. Ist wohl eine persönliche Aversion. Das sollte in einem lokalen Medium nix verloren haben. Ich bin jedenfalls froh, dass die Prosseggklamm gerettet ist. Sie kann man touristisch und für Erholungszwecke nutzen, was man von der Schlucht am Ausgang des wunderschönen, naturbelassenen Frosnitztales wirklich nicht sagen kann. Vielleicht könnte sich das der Herr Pirkner einmal vor Ort und live anschauen und sich nicht nur auf oppositionelle Matreier Gemeinderätinnen, die bei ihm mitarbeiten, verlassen. Das wäre seinem Weitblick sicherlich zuträglich. Was nicht ist, kann ja noch werden ....

 
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beobachter52
vor 15 Jahren

Nix für ungut, liebe Melissa M: Lienz hat 2 Mio. Überschuss, dafür aber viele offene "Baustellen", die man längst gelöst haben könnte: Stadtsaal, Schulzentrum Nord, Hallenbad, Hochsteinerschließung und, und und .. Und womit hat man die eigenen Töpfe gefüllt: Mit Einnahmen von "außen", wie Sie es so nett nennen! Oder kaufen in Lienz nur Lienzer ein, arbeiten in den Lienzer Betrieben nur Lienzer (Kommunalsteuer), konsumieren in den Lienzer Gastbetrieben nur Lienzer ...? Wenn es so ist, herzlichen Glückwunsch!

 
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Gorilla im Nebel
vor 15 Jahren

Nix für ungut, lieber beobachter52, Lienz hatte 2010 einen Haushaltsüberschuss von zwei Millionen Euro und eine Pro-Kopf-Verschuldung von 805 Euro. Beim Osttirodler wurde gepfuscht, ok. Trotzdem schaffen´s die Lienzer ohne Hilfe von "außen", den Mist vor der eigenen Haustüre wieder wegzuräumen. Das ganze Geld, das TVB und Gemeinde da reinpumpen, stammt aus den eigenen Töpfen, wenn ich das richtig verstehe, was gerade beschlossen wird.

 
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beobachter52
vor 15 Jahren

Unabhängige Presse? So einen parteiischen, unausgeglichenen Kommentar eines "unabhängigen Journalisten" ist mir selten untergekommen! Werter Herr Pirker, Sie nennen unbewiesene Zahlen als Tatsachen (siehe alle abgelehnten Klagen von Köll-Gegnern ...), stellen Matrei als Schuldenburg und Köll als Geldvernichter Ostirols hin. Wenn man auch nicht mit allem (vielem), was LA Köll macht(e) einverstanden sein kann, müsste man im selben Atemzug wohl auch Lienz und die dortigen Aktionen (nur ein Stichwort: Osttirodler) erwähnen! Aber ein Lienzer macht lieber andere schlecht als vor der eigenen Haustüre zu kehren. Etwas mehr Fairness haben sich "auch" Politiker verdient!

 
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