Dolomitenmann: Helden trotz Handicap

Das Behindertenteam „Wings for Life – Heros“ wurde mit 44. Platz gefeiert wie die Sieger.

Von links: Ernst Scheiber, Anita Gerhardter (Managerin der Wings-for-Life-Stiftung), Michael Kurz, Oliver Dreier und Hans Niederwimmer. Foto: Red Bull

Es war eine Premiere in der Geschichte des Dolomitenmanns: Erstmals ging heuer eine Vierer-Mannschaft, bestehend aus Sportlern mit körperlicher Behinderung, als Wings for Life/Heros“ an den Start: der Bergläufer Michael Kurz mit inkompletter Querschnittslähmung, der Paragleiter Oliver Dreier, der nur einen Arm besitzt, der Kanute Hans Niederwimmer und der beinamputierte Mountainbiker Ernst Scheiber.

Die Idee zur Teilnahme kam vom 32-jährigen Oberösterreicher Oliver Dreier, der bei einem Verkehrsunfall seinen rechten Arm verloren hatte.

Veranstalter Niki Grissmann hatte für den Vorschlag ein offenes Ohr, der Teilnahme der spontan gebildeten Mannschaft stand nichts mehr im Wege.

Und das Quartett verstand die Chance zu nutzen. Das hochmotivierte Team bewältigte die reguläre, überaus anspruchsvolle Strecke mit Bravour und kam trotz erschwerten Bedingungen in der Teamwertung auf den 44. Platz. Eine sensationelle Leistung!

Bei der Siegerehrung wurden die vier sympathischen Jungs auf die Bühne geholt und von den tausenden Besuchern völlig zu Recht frenetisch gefeiert.

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