Hilfe für Kinder bei Gewalt und Missbrauch

Seit Eröffnung des Kinderschutzzentrums Lienz hat sich Klientenzahl mehr als verdreifacht.

Von links: Susanne Ebner, GF Karin Hüttemann, Barbara Perfler-Leiter und Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.

Das vor 18 Jahren ins Leben gerufene Kinderschutzzentrum Lienz ist eine Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche, die sexuelle, körperliche und seelische Gewalt erlebt haben. Für die steigende Anzahl von Klienten werden darüber hinaus umfassende Hilfsangebote zur Aufarbeitung erlebter Gewalt geleistet.

Seit der Inbetriebnahme der Einrichtung hat sich die Zahl der Hilfesuchenden mehr als verdreifacht. Alleine von 2008 auf 2009 betrug die Steigerung 24 Prozent, von 2010 bis heute wurde ein Zuwachs von 11 Prozent verzeichnet. Wurden 2009 noch 585 Beratungen durchgeführt, waren es im Vorjahr bereits 610.

Das Kinderschutzzentrum betreut insgesamt 104 Personen, mit 84 Prozent ist der überwiegende Teil weiblich. Das Alter der betroffen Kinder liegt vorwiegend zwischen 7 und 10 Jahren. Professionellenberatung und Präventionsprojekte bilden weitere wichtige Schwerpunkte der Institution.

Anlässlich ihres Besuches erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik ihre Unterstützung für von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche. Sie betonte die Wichtigkeit und Aktualität der Arbeit des Kinderschutzzentrums Lienz sowie die gesellschaftliche Notwendigkeit dieser Einrichtung. Besonders hervorgehoben wurde von der Bürgermeisterin die Position des Kinderschutzzentrums als erste Anlaufstelle bei Verdacht auf Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.

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