Sozialmärkte boomen. Großer Zulauf in Lienz.

Deutlich mehr Kunden als ursprünglich erwartet nützen das Angebot von SoLaLi.

SoLaLi-Geschäftsführerin Silvia Kilzer (rechts) und ihre Stellvertreterin Michaela Pfurner-Müller.

Der kleine Laden in der Schweizergasse 23, der seit seiner Eröffnung Mitte Dezember 2010 für Menschen mit nachweislich geringem Einkommen eine Auswahl an Grundnahrungsmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs bietet, erfreut sich steigender Frequenz.

„Der Zulauf ist unerwartet groß“, bestätigt SoLaLi-Geschäftsführerin Silvia Kilzer. „Die Anzahl der Kunden ist auf mittlerweile 171 gestiegen. Mehr als zwei Drittel davon kommen aus der Stadt Lienz, 32 Prozent aus den Umlandgemeinden. Die meisten Besitzer einer Berechtigungskarte kommen zwei bis drei Mal pro Woche vorbei, um hier einzukaufen.“

Der Trend ist tirolweit zu beobachten. Hatten die Betreiber der zehn Sozialmärkte des Landes ursprünglich mit rund 2.000 Kunden gerechnet, hat sich die Zahl indessen doppelt.

„Aufgrund der großen Nachfrage suchen wir noch Lieferanten, die Grundnahrungs- und Haushaltsmittel zur Verfügung stellen“, richtet Kilzer die Bitte an heimische Unternehmer, den Laden mit Waren zu versorgen.

Auch Private können sich einbringen. SoLaLi benötigt gebrauchte Spielsachen in gutem Zustand. Während der Öffnungszeiten abgegeben werden können auch jederzeit originalverpackte, einwandfreie Lebensmittel.

In diesem Zusammenhang weist Geschäftsführerin Silvia Kilzer auf die neuen Öffnungszeiten von SoLaLi hin:

Dienstag und Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr, Mittwoch von 15.30 bis 17.30 Uhr.

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