Hamacher folgt Bergerweiß im TVBO nach

Der deutsche Hotelier ist mit sofortiger Wirkung neues Aufsichtsratsmitglied.

Zieht in das touristische Gremium ein: der Unternehmer Werner Hamacher. Foto: Brunner Images

Am 26. September hatte sich der Vorstandsdirektor der Lienzer Sparkasse Martin Bergerweiß in der turbulenten Aufsichtsratssitzung des TVB Osttirol aus allen touristischen Gremien zurückgezogen, aus der Osttirol Werbung ebenso wie aus dem Regionalverband und dem Tourismusverein Lienzer Dolomiten.

Der Banker hatte einen Antrag auf Abwahl des Vorstandes und Auflösung des Aufsichtsrates gestellt, fand aber keinerlei Unterstützer.

Nun rückt der Unternehmer Werner Hamacher als Nächstgereihter der Liste nach. „Ich nahm das Mandat an, mit sofortiger Wirkung“, so Hamacher auf Nachfrage von Dolomitenstadt. Die nächste Sitzung werde in den kommenden Wochen stattfinden.

„Ich möchte vor allem meine Erfahrung in der touristischen Vermarktung einbringen, wobei der Aufsichtsrat weniger gestaltende als kontrollierende Aufgaben zu erfüllen hat“, so das neue Aufsichtsratsmitglied. „Mir ist sehr daran gelegen, Synergien zu nutzen, schlanke Verwaltungsstrukturen zu schaffen und die Vermarktung zu forcieren. Wenn es uns gelingt, alle Kräfte zu mobilisieren, sind wir einen wichtigen Schritt weiter.“

Nachdem Martin Bergerweiß das Handtuch geworfen hatte, war auch Liftkaiser Heinz Schultz als möglicher Nachfolger im Gespräch. Dieser war nach Hamacher nächstgereiht gewesen. Schultz wäre jedoch unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht bereit gewesen, in das Gremium einzuziehen, und hätte das Mandat abgelehnt.

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2 Postings bisher
anton2009 vor 6 Jahren

Hamacher wird als AR mitbeschließen, dass Hamacher der Unternehmer 1 MIO Euro an Födergeld kassiert! Geld das der TVB aber erst bei Theuerls Bank, oder der von Frömel ausleihen muss! Legt die Sümpfe endlich trocken!!!!

hoidanoi vor 6 Jahren

Werner H. kommt, während Erich M. geht? "Die Harpfe" ist nicht mehr, was Erichs Verbleib - angeblich von Talboden Nervosität begleitet - in den Reihen der diversen Tourismusgremien schwierig macht. Erich hat den AR schon vorsorglich mit seiner Abwesenheit bei der letzten Sitzung vertraut gemacht, damit der Schock nicht allzu groß ist. Schnelle Veränderungen sind nichts, was der AR als solches zu verkraften in der Lage ist. Andererseits ist Erich nun auch gerichtlich beeideter Kunstsachverständiger. Erstaunlich, wie die Kunst, sich selbst als Marketingsachverständigen zu bezeichnen, auch gerichtlich beeidet werden kann. Bis dato kannte man die USA als Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Unser Bergtirol läuft ihnen schön langsam diesen Ruf ab.