Wieviel Schulden hat Matrei in Osttirol?

Die offiziellen Zahlen zum Download für Budgetexperten.

Unerwartet „früh“, nämlich um Mitternacht, endete die Budgetsitzung des Matreier Gemeinderates am 29. Dezember. Bereits im Vorfeld hatte der Grünpolitiker Sepp Brugger, der seit den letzten Wahlen kein Mandat mehr im Gemeindeparlament hat, für den alljährlichen Aufreger gesorgt. Brugger spricht von 42 Mio Euro Schulden der 4.800 Einwohner zählenden Gemeinde und wird in seiner Einschätzung von der oppositionellen „Matreier Liste“ bestärkt, die heute in einer Aussendung ähnliche Zahlen präsentiert. Hier die Schuldentabelle aus der Sicht der Opposition, die gegen den Budgetentwurf stimmte:

Grafik: Matreier Liste. Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.

Naturgemäß anders sehen der Matreier Bürgermeister Andreas Köll und Michael Rainer, der Finanzverwalter der Gemeinde die Budgetsituation. Rainer brachte uns heute, 30. Dezember, die offizielle Budgetdarstellung der Marktgemeinde in die Redaktion von dolomitenstadt.at und erläuterte einige relevante Kennziffern des Haushalts.

Es sei gelungen, ein echtes Sparbudget zu schnüren, begünstigt durch das Auslaufen von Leasingverträgen etwa für das Rettungszentrum oder das Tauerncenter. Schon im laufenden Jahr 2011 habe man teilweise Darlehen zurückgezahlt, deren Tilgung zuvor „ausgesetzt“ war. Dadurch würden auch neue Darlehensaufnahmen möglich.

Für Zahlenfüchse und Budgetexperten bieten wir die komplette offizielle Darstellung für den Voranschlag_2012 zum Download an (auf den Link klicken). Aus der Sicht von Bürgermeister Köll hat Matrei im kommenden Jahr bei einem Gesamthaushalt von 17,8 Mio Euro mit knapp 11 Mio Euro Schulden zu rechnen, was einem Verschuldungsgrad von 61,79 % entspreche.

Zur enormen Diskrepanz in den Schuldenberechnungen von Gemeindeführung und Opposition führt vor allem die unterschiedliche Beurteilung jener 24 Mio Euro an Darlehen, die Matrei an den Abwasserverband übertragen hat. Eine ausführliche Stellungnahme dazu kann man zum Beispiel in einem Kommentar des Posters „Mottinger“ zur Kritik der Grünen nachlesen.

Finanzverwalter Rainer kontert auch auf den grünen Vorwurf, dass nicht die gesamten 24 Millionen Euro in den Ortskanal investiert wurden. Alle Belege für das weitverzweigte Kanalnetz der flächenmäßig riesigen Gemeinde seien für die Jahre 1994 bis 2010 penibel geprüft worden. Dabei wurden 925.435 Euro eruiert, die auf andere Budgettitel umgebucht werden müssen , was gemäß den Anweisungen der Aufsichtsbehörde im Jahr 2011 auch geschehen sei.

Artikelbild: Expa

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20 Postings bisher
hoidanoi vor 6 Jahren

@ Zunigsee: . Dein optimistischer Ausblick: "Die Nächtigungszahlen in Matrei/Kals werden mit rd. 1.000 zusätzlichen Hotelbetten ab Weihnachten 2012 nicht in den Keller fallen." wäre ein Wunschziel, bei dessen Erreichung ich gerne in frohes Hallo mit einstimmen werde. Die aktuellen Zahlen machen ab dem von Dir genannten Stichtag eine rasante monetäre Aufholjagd nötig, eigentlich aber schon jetzt. Bis dato bilanziert die Region entgegen der für die Schuldentilgung gesteckten Ziele negativ. Die Wunscheinnahmen der Budgets 2010 und 2011, die als fix eingeplante Größe vorgesehen waren, haben sich in massive Mindereinnahmen verwandelt und müssen ausgeglichen werden. Das spießt sich mit der Behauptung, "Kein einziger Euro musste von "Lienz nach Matrei“ bezahlt werden, da die Nationalparkregion selbstverständlich zu all ihren Verbindlichkeiten steht und diese aus eigener Kraft zurückbezahlt." Der aufzunehmende Kredit für die 300.000,-- Mindereinnahmen aus der Region aus 2010 - ist der nun schon aufsichtsbehördlich bewilligt, oder nicht? - wie soll er bedient werden? Vor allem, von wem? . Dein Satz "Die Nationalparkregion hat ihren Schischaukelbeitrag jedenfalls zur Gänze durch zweckgebundene Aufenthaltsabgaben gegenfinanziert." ist bis jetzt nichts als Wunschdenken, nicht mehr als eine Behauptung. Die Beschlüsse mögen gefasst sein, allein die Nächtigungen werden nicht gemacht, die Pflichtbeiträge reichen nicht, die Einnahmen bleiben aus. . Ich wünschte mir, es wäre anders. . Versteh mich nicht falsch, es geht nicht um Schelte, vielmehr um das Erkennen einer gefährlichen Fehlentwicklung und Schieflage. Das Problem einer überambitionierten Planung unter Annahme eines ultimativ very best scenario zur Zustimmungserleichterung bei den Entscheidungsträgern von TVB bis zum Land für Projekte in der Tauernregion ist kein Einzelfall. Die Folgekosten, die daraus erwachsen, werden nicht nur die Matreier Finanzen in Mitleidenschaft ziehen. Ganz besonders in Zeiten wie diesen. . Auch hier wünschte ich, es wäre anders.

max24 vor 6 Jahren

An Andreas Köll vulgo Mottinger und Zunigsee usw.

Bezüglich Chinareise würde mich interessieren, welches Gremium für so eine Reise von nicht schlecht verdienenden Parteifreuden zuständig ist und wer sich diese nicht unerheblichen Geldmittel genehmigt hat ??Rechtlich wird es vielleicht schon in Ordnung gewesen sein ,die Optik allerdings ist fatal.Und das öffentliche Interesse muß man mir erst einmal erklären können. Auch kann man über die Sinnhaftigkeit eines Gesundheitsinstitutes für traditionelle Chinesische Medizin streiten.,dieses dient doch nur der Rechtfertigung für die Chinareise.(öffentliches Interesse) Die TAL Verträge sind mit Sicherheit wasserdicht, man stelle sich vor alle Pipelineanlieger auf der ganzen Welt würden zusätzliche Entschädigungen verlangen.Treibstoff wäre unerschwinglich teuer. Hier liegt der Verdacht nahe ,dass Köll diese Aktion nur gestartet hat um seinen Mitbewerber Steiner beruflich zu schaden. Allerdings wurde er ganz im Gegenteil zum Geschäftsführer von seinem Konzern befördert.Also schaun mer mal. Weiters ist es schön zu lesen,dass Köll letztendlich der Retter der Prosseggklamm ist. Mag schon sein, nur hat ihm der massive Druck aus der Bevölkerung keine andere Wahl mehr gelassen.köll ist und bleibt ein Mitglied der Abteilung Beton in der ÖVP. Also schaun mer mal. Und nun zum Tourismusverband.Hier stellt sich wieder die Frage welches Gremium die Finanzierung von "Quo vadis " ,übrigens ein Werbeblatt für Andreas Köll, beschlossen hat.Auch hier bleibt man wieder kryptisch.Personalentscheidungen im örtlichen Tourisverband werden nicht hinterfragt.Hier wären endlich auch einmal Qualitätskriterien als Entscheidungsgrundlage gefragt. Nächtigungsabgaben werden erhöht -Leistungen,speziell im Sommertourismus werden immer schlechter.Ein Topschigebiet mit modernsten Anlagen verzeichnet sinkende Nächtigungszahlen. Keine logistische Unterstützung der Beherbergungsbetriebe,keine Weiterentwicklung der Infrastruktur, ein desolates Verhältnis zur Nationalparkverwaltung(zb Abwesenheit des Bürgermeisters bei der 20 Jahr Feier des Nationalparks Hohe Tauern) und daher auch nur eine sehr schleppende Zusammenarbeit. Und die Hotelbetten entstehen in Kals, übrigens eine aufstrebende Gemeinde,die schon längst erfolgreich einen eigenständigen Weg geht.Hier könnte sich Matrei ein Beispiel nehmen. Also schaun mer mal

Zunigsee vor 6 Jahren

an max24…

So einen „schwarzen“ Jahresrückblick kann doch nur jemand machen, der die Steigerungsstufen „Feind, Todfeind, Parteifreund…“ im Hinterkopf hat:

Entweder ist max24 einer von jenen ÖVPlern, welche sich schon bisher nie in geheimen Wahlen durchsetzen konnten und schon vor vergangenen Wahlgängen immer wieder derartige Theorien verbreitet haben. Die tatsächlichen Wahlergebnisse sagten aber stets anderes aus und war der Matreier Bürgermeister in den letzten zwei Landtagswahlen mit nahezu 5.000 Vorzugsstimmen jeweils im absoluten Spitzenfeld aller 300 angetretenen KandidatInnen in Tirol, nämlich am 3. bzw. 4. Platz! Aber vielleicht ist max24 auch nur ein politischer Mitbewerber, der dann taktisch wohl anders argumentieren müsste: Wenn man dessen Theorie nämlich folgen würde, so müsste man die ÖVP geradezu bestärken, in der nächsten LT- oder NR-Wahl Dr. Köll als Bezirksspitzenkandidat aufzustellen. Aber vielleicht hat max24 einfach nur Angst vor einem starken Kandidaten oder vielleicht muss sich die ÖVP Osttirol bei den nächsten Wahlen auch einmal ohne den Matreier Bürgermeister bewähren und kommt alles ganz anders, als max24 denkt. Also schaun mer mal…

Die Chinareise von mehreren Osttiroler Bürgermeistern in die Tiroler Partnerprovinz Henan war im übrigen nicht 2011, sondern bereits 2010 und ist die vom dafür zuständigen Gremium beschlossene Finanzierung (inklusive von allen TeilnehmerInnen bezahlten Selbstbehalten) zur Gänze aufgeklärt, wurde sie doch sogar von der Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft über Anzeige des BZÖ eingehend geprüft. Diese Anzeige wurde zurückgelegt bzw. das Verfahren mit der Feststellung, „Reise aus öffentlichem Interesse motiviert“, gegen alle Beteiligten eingestellt. Die Pläne für ein Gesundheitsinstitut in Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) auf Schloß Weißenstein stammen im übrigen nicht von Dr. Köll, sondern vom früheren Direktor der Diplomatischen Akademie Wien sowie einem renommierten Sinologie-Professor und Leiter des Konfuzius-Institutes der dortigen Universität. Auch andere Matreier „Jahrhundertvorhaben“ wie Schischaukel, Umfahrung oder Tauernstadion haben – dank entsprechender „Gegenbewegungen“ – jeweils einen Realisierungszeitraum von 10 bis 20 Jahren in Anspruch genommen. Also schaun mer mal, was in den nächsten Jahren so alles passiert, wenn vielleicht einmal alle (und nicht nur zwei) Eigentümer von Schloß Weißenstein verkaufsbereit sind…

Die Idee, mit Sicherheit „nicht wasserdichte“ Verträge mit der TAL anzufechten, wurde von Bürgermeistern aus Kufstein, Kitzbühel, Mittersill, Lienz oder Kötschach-Mauthen ebenso geteilt, wie von allen drei Landtagen in Kärnten, Salzburg und Tirol. Zwischenzeitlich hat es bereits zahlreiche Verbesserungen auf dem Sicherheits- und Haftungssektor der TAL gegeben (erhöhte Haftpflichtversicherung und Nichtvornahme geplanter Kapitalherabsetzungen) und der Landtagspräsident von Tirol hat erst kürzlich (mit Datum 22.12.2011) einen Zwischenbericht zur Tiroler Landtagsentschließung an alle Abgeordneten übermittelt: Also schaun mer mal, wie das alles so weiter geht, wenn entsprechende Verfassungsgutachten vorliegen…

Wie es mit den Kraftwerksplänen in Matrei weiter geht, wird auch die nächste Zukunft zeigen: Jedenfalls kann es Andreas Köll niemand streitig machen, dass der Vorschlag für eine Ausklammerung der „Proßegg Klamm“ aus dem „Tauernbachprojekt“ letztendlich von ihm durchgesetzt worden ist. Also schaun mer mal…

Die Entwicklung im Tourismusverband Osttirol wird heute auch ganz anders beurteilt, wie noch vor einem Jahr: Kein einziger Euro musste „von Lienz nach Matrei“ bezahlt werden, da die Nationalparkregion selbstverständlich zu all ihren Verbindlichkeiten steht und diese aus eigener Kraft zurückbezahlt. Die Nationalparkregion hat ihren Schischaukelbeitrag jedenfalls zur Gänze durch zweckgebundene Aufenthaltsabgaben gegenfinanziert. Wo die Probleme im TVB Osttirol in letzter Zeit vor allem gelegen sind, ist hinlänglich bekannt: Zwischenzeitlich geben ja auch zahlreiche Aufsichtsräte und Pflichtmitglieder aus der Tourismusregion Lienz Vorstand Dr. Köll Recht und wurde natürlich auch die Finanzierung von „Quo vadis“ im dafür zuständigen Gremium beschlossen. Gehen wir einfach optimistisch in die touristische Zukunft und glauben wir nicht an den Maya-Kalender: Die Nächtigungszahlen in Matrei/Kals werden mit rd. 1.000 zusätzlichen Hotelbetten ab Weihnachten 2012 nicht in den Keller fallen! Also schaun mer mal…

Mottinger vor 6 Jahren

zum Kommentar von sewasche…

Jener „leitende Beamte“ der BH Lienz dürfte – falls er überhaupt je eine derartige Aussage getätigt haben sollte – ein solcher sein, der selbst alles besser weiß, aber nie und nimmer in der Lage wäre, eine flächenmäßig so große Gemeinde mit so hohen Infrastrukturaufgaben so erfolgreich zu führen. Gehen wir einmal näher ins Detail: In Griechenland beträgt die Verschuldung ein Vielfaches des jährlichen Staatsbudgets, zahlt/e dieser EU-Staat teilweise Horrorzinsen von bis zu 17 % (woran manche europäischen Banken übrigens sehr gut verdient haben, da sie sich bei der EZB z.T. mit Konditionen zwischen 1 % und 2 % refinanziert haben), zahlt/e dieser Staat zehntausende Pensionen an bereits Verstorbene, gibt es dort nach wie vor noch zu viele Beamte, usw.…

Was wurde denn eigentlich in Matrei an derartigen Vergehen gegen die eigenen BürgerInnen begangen? Was sind die konkreten Vorwürfe? Ist es etwa ein Fehler, der für alle Gemeinden bestehenden gesetzlichen Verpflichtung im Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbereich nachzukommen, in welchen alleine in den letzten 20 Jahren über 70 Millionen Euro investiert werden mussten? Die damit verbundenen Kategorie-II-Verbindlichkeiten betragen (verhältnismäßig nur) noch rd. 6 Millionen Euro bei Gemeinde (Trinkwasser) sowie rd. 22 Millionen Euro beim Abwasserverband (Kanalisation und Klärwerke). Sie zählen wohl zu den sichersten Schulden für Darlehensgeber überhaupt, da sie mehrfach durch entsprechende Einnahmen aus Gebührenhaushalten und öffentlichen Zuschüssen abgesichert sind. Darüberhinaus gilt dort verfassungsrechtlich sogar das doppelte Äquivalenzprinzip, welches nicht nur eine einfache Kostendeckung der Gebührenhaushalte ermöglichen würde (wobei Matrei nicht einmal vom einfachen Kostendeckungsprinzip Gebrauch macht).

Wie sehen denn die derzeitigen Konditionen laut öffentlich aufgelegtem Voranschlag für 2012 aus? Die Marktgemeinde Matrei bezahlte 2010 z.B. nur 0,40 %-Punkte Aufschlag auf den 6-Monats-Euribor, was damals einen Zinssatz von 1,395 % bedeutete. 2011 betrug die beste Kondition mit 0,45 %-Punkten Aufschlag 1,704 % und 2012 wird die beste Kondition mit einem Punkteaufschlag von 0,65 % auf den 6-Monats-Euribor nur 2,325 % betragen. Sind das etwa Konditionen für einen Pleitestaat oder liegen sie sogar unter jenen für manche Staaten mit AAA-Rating? Derart ausgewiesene Finanzexperten, wie im Kommentar von sewasche angesprochen, oder wie sich Josef Brugger und Oswald Steiner in letzter Zeit geoutet haben, sollten sich einmal überlegen, welchen wirtschaftlichen Schaden sie mit so unreflektierten Behauptungen einer Gemeinde zufügen können, die in den letzten Jahren nichts anderes getan hat, als Wasserleitungen und Ortskanäle zu bauen, Höfe zu erschließen, Gemeinde- sowie Interessentschaftsstraßen zu erhalten, Wildbach-, Lawinen- und Flussverbauungen abzuwickeln oder kostenlose Schneeräumung mit bis zu 600.000,-- Euro Aufwand pro Jahr für alle durchzuführen, also notwendigste Pflichtausgaben zu tätigen. Die Zeiten großer Neubauten (welche im übrigen überwiegend durch Leasing oder Entwicklungsprogramm-Sondermittel in Zusammenhang mit erbrachten Nutzungsverzichten beim Nationalpark finanziert wurden, wie z.B. Schischaukel „Matrei-Kals“, Tauerncenter oder Tauernstadion) sind auch in Matrei seit mehreren Jahren vorbei….

Vielleicht kommen wir noch einmal auf die Spargesinnung in Zusammenhang mit Personalausgaben zu sprechen: Matrei ist in den letzten Jahren ein rigides Sparprogramm gefahren, wobei hauptsächlich natürliche Abgänge nicht mehr nachbesetzt worden sind: So wurde beispielsweise der Personalstand in den letzten 15 Jahren von rd. 68 MitarbeiterInnen auf nur mehr 53 (oder um rd. 15 Personen) reduziert und die Zahl der Beamten von 7 auf nur mehr 2 ab dem Jahre 2012: Auch Fakten sollte man in diesem Forum berücksichtigen, selbst wenn es einfacher ist, Kommentare „in den Wind zu schreiben“!

Kendlspitzla vor 6 Jahren

Der "Mottinger" hat uns das Spannungsmoment in der Debatte um die Matreier Gemeindeverbindlichkeiten genommen. Schade, jetzt gibt's nichts mehr zu erklären, die Katz ist aus dem Sack: 40,7 Mill.€ oder - wie die "böswilligsten Betrachter" der Gemeindefinanzen meinen - 41,6 Mill. € sind's laut "Mottingers" wortreicher Finanzstudie. Die Matreier Jugend von heute wird's halt einmal nicht leicht haben mit einem derartigen Schuldenrucksack.

Knatterton vor 6 Jahren

Aufdecker braucht es, gerade in der heutigen Zeit, das ist ja manchen recht unangenehm. Was trotzdem niemand versteht, ist die Tatsache, dass es Brugger oder Steiner bisher nicht geschafft haben, im regionelen Abwasserverband aufzuräumen. Hier gibt es ja einen Geschäftsführer, der zu dort zu 100 % angestellt ist, obwohl er BM einer 2.500 Seelengemeinde ist, gerne die Welt bereist, wie er unlängst behauptete und mit seiner für den Abwasserverband erfolglosen Chinareise enorme Kosten verursacht hat, und letztlich noch genügend Zeit für Großkraftwerksprojekte aufbringt. Dieser Geschäftsführer bezieht eine Jahresgage von rund 75.000,-- Euro, bekommt dazu noch ein sattes BM-Gehalt und, und und ... Wenn nun das Kanalnetz in den Abwasserverband ausgelagert ist - so die Behauptungen des "Mottinga" - dann profitiert wenigstens die Matreier Kumune, die Bürger der anderen Verbandsgemeinden (Prägraten, Kals) zahlen die Zeche. Komische Verhältnisse im Iseltal, nicht wahr?

sonnenstadtler vor 6 Jahren

...sooooooo lange kommentare für die rechtfertigung eines zustandes, der eigentlich eher nur nach einem "manda es isch zeit" verlangen würde?! ...sicher nicht nur in matrei, ganz klar! ...aber dass man solche zahlen und verhältnismäßigkeiten zur wirtschaftskraft eines "betriebes", und da geht es sicher nicht mehr nur um 100.000.- hin oder her, keinem nachfolger überlassen sollte ist wohl klar; doch in der politik geht halt einiges anders und so wird es wohl noch dauern,... ...aber die mottinger werden´s schon richten, früher oder später ;-)) - dann aber alle im gleichen maße, wie wohl in jeder gemeinde ein solches erbe irgendwann von allen zu tragen sein wird, des is sicher! ...auch wenn in der zeit vorher die kirschen ungleich verteilt wurden.

max24 vor 6 Jahren

Also doch !! Ein Gesamtstand von über 40 Mio. Euros. Der Mottinger wirds wissen !!

Mottinger vor 6 Jahren

Die „Matreier Liste“ unter ihrem Anführer Oswald Steiner ist angeblich immer so sehr bemüht, alles korrekt und wahrheitsgemäß auszuweisen. Wenn man nun davon ausgeht, dass nicht nur jene Schulden, die auch in allen offiziellen Finanzstatistiken der Gemeinde, BH Lienz, des Landes Tirol sowie der Statistik Austria jährlich geprüft aufscheinen (nämlich Euro 10.334.000,-- in der letztgenehmigten Jahresrechnung 2010) sondern auch die an den Abwasserverband übertragenen Bankschulden (Eigentum und Betrieb der Kanalanlagen wurde mit übertragen!), Leasingverbindlichkeiten und kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten (welche alljährlich naturgemäß großen Schwankungen unterworfen sind) betrachtet, so tritt Folgendes zutage: Die „Matreier Liste“ war gerade noch in der Lage, den Ist-Stand per 31.12.2010 richtig aus der letzten Jahresrechnung abzuschreiben. Danach klaffen aber nicht nur die – wie es dolomitenstadt.at so schön bezeichnet hat – „Auffassungsunterschiede“ in Bezug auf die Einbeziehung von Leasing (= Miete) und nicht mehr bei der Gemeinde (dort nur als Haftungen) sondern beim Abwasserverband Hohe Tauern Süd aufscheinenden Gesamtverbindlichkeiten auseinander, sondern ist auch die Berechnung bzw. Aufstellung über die Entwicklung der Gesamtverpflichtungen der Jahre 2011- 2012 falsch. Allen Mitgliedern der „Matreier Liste“ war zum Zeitpunkt der Budgeterstellung bekannt, dass der Letztstand an Kontokorrentverpflichtungen zum Zeitpunkt der Überprüfungsausschusssitzung vom 22.12.2011 Euro 4.337.000,-- betragen hat. Der Gemeindefinanzverwalter hat zudem in der Budgetsitzung berichtet, dass es 2011 nicht nur zu einer geringeren Neuaufnahme von Darlehen gegenüber dem Voranschlag 2011 gekommen ist (minus Euro 200.000,-- für regionales Schulzentrum und zweimal minus Euro 50.000,-- für nicht in Anspruch genommene WLF-Darlehen), sondern auch zu außerplanmäßigen Darlehenstilgungen bei der Gemeinde, da 2011 ursprünglich budgetierte Tilgungsaussetzungen aufgrund der guten Wirtschaftsentwicklung nicht in Anspruch genommen werden mussten (minus Euro 800.000,-- gegenüber geplanten Euro 280.000,--). Der Gesamtstand per 31.12.2011 (noch nicht mit dem Endergebnis beim Kontokorrent, welcher sich jedoch nur unwesentlich gegenüber dem Stand der letzten Überprüfungsausschusssitzung verändern wird) beträgt somit nicht Euro 41.616.000,-- sondern Euro 40.745.000,--. Schon in der Aufstellung per 31.12.2011 fehlt es somit um mehr als Euro 871.000,--, was sicherlich keinen vernachlässigbaren Betrag darstellt! Wenn man diese Falschberechnung dann auch noch in das Budget 2012 einfließen lässt, so schlagen sich diese mehr als Euro 871.000,-- naturgemäß auch per 31.12.2012 dementsprechend nieder. Alle Matreierinnen und Matreier sowie die interessierte Öffentlichkeit sind daher gut beraten, sich in Matreier Finanzfragen ausschließlich auf die offiziellen, alljährlich von den Aufsichtsbehörden überprüften Ziffern zu verlassen und nicht auf reine Privatberechnungen von Oppositionskräften, die nicht einmal in der Lage sind, richtige Berechnungen im Falle der böswilligsten Betrachtungsweise der Gemeindefinanzen anzustrengen.

sewasche vor 6 Jahren

In den Pro- und Kontra-Kommentaren auf dieser Seite wurde alles gesagt. In den Augen der Befürworter der Matreier Budgetpolitik ist alles in bester Ordnung, in den Augen der kritischen Beobachter steht die Tauernkommune kurz vor der Pleite. Ich kann mich noch gut an ein Gespräch mit einem leitenden Beamten der BH Lienz erinnern: "Matrei ist das Griechenland Osttirols". Zitat Ende. Was immer 2012 uns auch bringen wird, ich wünsche viel Erfolg!

Kendlspitzla vor 6 Jahren

Liest man die Kommentare zum Bericht "Wieviel Schulden hat Matrei in Osttirol", so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Sache doch recht heiß ist. Ist vielleicht doch etwas dran an der Vermutung, dass bei den ausgewiesenen Gemeindeschulden getrickst worden ist? Warum sonst würde eine nicht unwesentliche Zahl an eifrigen Kommentarschreibern antreten, um den angeblich niedrigeren Verschuldungsgrad der Gemeinde mit allen lauteren und unlauteren Mitteln zu verteidigen? Das riecht stark nach organisiertem Verteidigungskampf und macht die Sache noch spannender. Man könnte meinen, da habe die Gemeinderatsopposition in ein Wespennest gestochen mit ihrer Behauptung von wesentlich höheren finanziellen Verpflichtungen der Matreier Gemeinde als offiziell angegeben. So gesehen wird mir die Feststellung eines Kommentarschreibers recht verständlich, wenn er schreibt, dass "es nicht mehr lange dauert, bis die Matreier Liste in sich zusammenfällt". Der sehnsüchtige Wunsch dürfte da der Vater dieses Gedankens gewesen sein.

Leonhard vor 6 Jahren

Diese dolomitenstadt.at ist schon lange weit weg von Objektivitiät. Natürlich tendieren Medien immer in die eine oder andere Richtung, ist ja auch bei Zeitungen und Fernsehen so. Aber so offensichtlich wie es dolomitenstadt in Matrei betreibt, erlebt man das sonst nicht. Alles gegen Köll - lautet die Devise. Bei allen Ressentiments gegen diesen Bürgermeister und Landtagsabgeordneten, muss man doch sagen, dass er diese große Gemeinde ganz gut managt. Die Methoden sind zwar manchmal ein bisschen sehr roh. Möchte mir aber nicht ausdenken, wie es wäre, hätte Oswald Steiner und seine Gefolgsleute die Mehrheit. Denen geht es schon lange nur mehr darum, einen Wirbel zu erzeugen. Wenn ich die Sitzungen so beobachte, kommt mir auch vor, dass sie sich sehr wenig auskennen. Wortmeldungen sind oft sehr peinlich. Also bitte ein wenig mehr Sachlichkeit zeigen im Neuen Jahr.

Alles Gute

schoenesosttirol vor 6 Jahren

Ich möchte mich auf diesem Wege recht HERZLICHST bei denen bedanken, die so oft die Engergie, den Mut und die Zeit aufbringen, sich gegen gewisse Dinge Osttirol und Matrei zu wehren. Vielen Dank Ihr lieben Kampfgeister - ich stehe zwar nicht in der Öffentlichkeit - aber bin voll und ganz hinter euch allen. Vielen Dank Ihr Kraftwerksgegner, vielen Dank Ihr Oppositionslisten, vielen Dank Ihr pro Prosseggklammaktivisten und vielen Dank an alle, die sich wirklich Gedanken über ein lebenswertes Osttirol machen. Ich wünsche in diesem Sinne allen ein Gutes Neues Jahr und weiterhin so viel Kampfgeist!

max24 vor 6 Jahren

Der 31. Dezember ist immer auch ein Tag des Rückblickes auf das vergangene Jahr. Ein für Köll nicht gerade berauschendes Jahr. Seine Chinareise, deren Finanzierung bis heute noch nicht restlos geklärt ist. Die Pläne für ein chinesisches Kulturinstitut auf Schloß Weissenstein hatten wohl auch eher den Charakter eines Faschingscherzes für viele Osttiroler. Die Idee, wasserdichte Verträge mit der TAL nach Jahrzehnten anzufechten , zeugt von einer ordentlichen Portion Naivität. Fast schon von einer gewissen Panik, noch irgendwo ein paar Euronen für ein entgleisendes Budget zusammenzukratzen. Auch seine Wasserkraftpläne für Matrei sind eigentlich gänzlich gescheitert. Immer wieder ist es Bürgerinitiativen gelungen, gegen Köll mobil zu machen. Schlussendlich musste er resignierend von seinen Plänen lassen. Sich mit Michael Theurl bei einem Iselprojekt in ein Boot zu setzen ,war ein Kardinalfehler. Dieses Projekt kann man schon allein aus diesem Grund für gescheitert erklären. Im Tourismusverband Osttirol weht dem Vorstand Köll auch ein sehr scharfer Wind entgegen. Er ist dort isoliert, schrieb ein nettes „ Quo wadis Osttirol“ dessen Finanzierung auch nicht restlos geklärt ist, und die Nächtigungszahlen in seiner Heimatgemeinde fallen in den Keller. Ein Tourismusverband Nationalpark Hohe Tauern existiert praktisch nicht , alle wurden mundtot gemacht ,oder haben jegliche Motivation verloren im Verband mitzuarbeiten. Ich bin neugierig ,wie lange sich Osttirol diese Zustände noch gefallen lässt. Der Beliebtheitsgrad von Köll im Bezirk ist schlecht wie nie. Kaum jemand hat Vertrauen oder gar Respekt vor der Politik Kölls , er ist ein beinharter Machtpolitiker . Diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. Mit Köll wird die ÖVP bei den nächsten Wahlen in Osttirol ein Debakel erleben.

Danke dem Medium DOLOMITENSTADT.at .Es ermöglicht endlich eine freie Berichterstattung hier im Bezirk, eine Plattform für Diskussion und Meinungsfreiheit. Fürs neue Jahr wünsche ich mir für alle im Redaktionsteam viel Kraft für diese verantwortungsvolle Arbeit ,ohne politische Einflussnahme.

Hilda vor 6 Jahren

Mit dem Draufhauen auf Sepp Brugger werden die Verbindlichkeiten der Gemeinde auch nicht kleiner. Die beauftragten Wortspender sollten achtgeben - man wird schnell Ex-Gemeinderat oder Ex-Bürgermeister.

Osttiroler55 vor 6 Jahren

Solche einseitigen Berichterstattungen zu veröffentlichen, wobei den privaten Berechnungen einer Oppositionspartei mehr Glauben geschenkt wird, als den offiziellen Zahlen einer Gemeinde finde ich mehr als bedenklich, und müsste auch dem Redakeur zu denken geben, warum dieser sich von einer Oppositionspartei so "einspannen" lässt. (unabhängig davon, dass dieser auch die Homepage dieser erwähnten Fraktion gestaltet hat).

Die Matreier Liste unter Oswald Steiner zeigt immer öfter ihr wahres Gesicht.... Denen geht es anscheinend nicht um das Wohl der Gemeinde, sondern um knallharte Blockadepolitik, wo gute Vorschläge einfach aus "Trotz" abgelehnt werden. Auffallend ist auch, dass es den Anschein hat, dass diese "Liste" schon lange nicht mehr geschlossen auftritt - und langsam aber sicher einzelne Gemeinderäte bemerken, dass das von Oswald Steiner vorgegebene Abstimmungsverhalten der Gemeinde schadet. Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis die Liste in sich zusammenfällt....

Durch diesen Politikstil der Matreierliste ist nun zu erkennen, dass diese nichts Positives für Matrei wollen, sondern einfach versuchen, durch unverständliches Verhalten und Wortmeldungen der Gemeinde zu schaden!! Das hat schon Dr. Josef Brugger versucht..... man hat gesehen, wie das geendet hat... er flog hochkantig aus dem Gemeinderat.........

Zunigsee vor 6 Jahren

Es mutet schon sehr seltsam an, wenn Meinungen, Statistiken bzw. Berechnungen von Oppositionsparteien betreffend Verschuldungsgrad oder Schuldenstand von den Medien veröffentlicht werden und dies dann so dargestellt wird, als ob hier jedwede Entscheidungsfreiheit bestünde, wie diese Kriterien bei einer Gemeinde gewertet werden können. Wenn es im obigen Artikel heißt: Der Finanzverwalter brachte die offizielle Budget-„Darstellung“ der Marktgemeinde in die Redaktion – oder – „Aus der Sicht von Bürgermeister Köll“ hat Matrei im kommenden Jahr bei einem Gesamthaushalt von 17,8 Mio Euro mit knapp 11 Mio Euro Schulden zu rechnen, was einem Verschuldungsgrad von 61,79 % „entspreche“, so ist doch bitte hier von seriösen Medien zu unterscheiden, ob man vom amtlich vorgelegten und offiziellen Gremien beschlossenem Budget spricht, welches in jeder Tiroler Gemeinde auch der Aufsichtsbehörde vorzulegen ist und von dieser alljährlich überprüft wird, oder ob es sich um Privatauslegungen einzelner Oppositioneller, welche von der Bevölkerung nicht mit der entsprechenden Verantwortung ausgestattet worden sind, handelt. Es geht hier somit nicht um die „Darstellung“ eines „Bürgermeisters“, sondern um den beurkundeten Willen des dafür gewählten Gemeinderates, welcher jeglicher Überprüfung standhalten muss. Die Fakten liegen damit auf dem Tisch, wie sie vom Gemeinderat beschlossen worden sind und nicht anders! Keine Aufsichtsbehörde hat bislang verlangt, dass die Privatberechnungen der Matreier Liste oder des Gemeindebürgers Josef Brugger in das offizielle Budget aufzunehmen wären: So hat die Gemeinde Matrei eben in der letzten abgeschlossenen Jahresrechnung 2010 rund 10,35 Mio Euro Schulden und nicht 42 Mio!! Ich kann auch keinerlei Sinn darin erblicken, den Schuldenstand einer Gemeinde durch Einbeziehung von Schulden anderer Rechtkörperschaften oder Gemeindeverbände wesentlich höher auszuweisen als er tatsächlich ist und damit unwahre, imageschädigende Botschaften jedes Jahr auch noch nach außen zu tragen. Wem sollte das nützen? Der Marktgemeinde Matrei und ihrer Bevölkerung sicherlich nicht! Dass eine derartige Vorgangsweise auch politisch überhaupt nichts bringt, hat das Beispiel Josef Brugger wohl am besten gezeigt, wenn dieser jetzt nicht einmal mehr dem Matreier Gemeinderat angehört und nicht ein einziges von 17 Mandanten bekleidet. Für die Betrachtung des Verschuldungsgrades gibt es letztveröffentlichte Übersichten vom Land über die „Finanzlage der Gemeinden Tirols“ für das Jahr 2010. Dort liegt die Gemeinde Matrei an 10. Stelle von 33 Osttirol Gemeinden. Im aktuellen ECHO-Ranking 2010, das von einem, Matrei gegenüber sicherlich nicht unkritisch eingestellten Tiroler Nachrichtenmagazin veröffentlicht wird, liegt Matrei in einer Positivbetrachtung sogar an 5. Stelle von 33 Gemeinden in Osttirol (nach Lienz, Lavant, Heinfels und Abfaltersbach), was die wirtschaftliche Gesamtbeurteilung einer Gemeinde betrifft, also Wirtschaftskraft unter Einbeziehung des Schuldenstandes und Verschuldungsgrades (Verbesserung um ganze 12 Plätze gegenüber 2009).

Auch die fanatischste Opposition wird letztlich nicht umhin können, diese positiven Ergebnisse in offiziellen Statistiken zu akzeptieren.

Wünsche allen ein gutes, neues Jahr!

beobachter52 vor 6 Jahren

Matreier Komplex? Langsam frage ich mich, ob die Redakteure von dolomitenstadt.at einen Matrei- (oder Köll-)Komplex haben! Bei jeder Gelegenheit (und die Budgeterstellung ist anscheinend eine ganz passende) wird die "Meinung" der Steiner-Liste und/oder die des selbsternannten Saubermannes Brugger ausführlich dargestellt - in diesem Artikel zB. in einer übersichtlichen Tabelle (zur Darstellung des Bürgermeisters kommt man erst über einen Link und dann zu einem sechsseitigen PDF-Dokument ...), Stellungnahmen des Bürgermeisters fehlen ("konnte leider nicht erricht werden") oder kommen zumindest mit Verspätung (da haben sich viele ja schon ihre Meinung gebildet). Außerdem frage ich mich: Haben Lienz, Sillian, Nußdorf-Debant, Abfaltersbach, ...., Virgen (zufällige Auswahl) keine Jahresvoranschläge, keine Schulden oder ist Matrei der "Nabel Osttirols"? Ach ja, vom Streit bei der Sillianer Sitzung wurde auch berichtet, aber da ist ja der Bürgermeister ÖVP-Bezirksobmann! Seltsame Zufälle .... Ich wiederhole mich: Bitte mehr Objektivität, wertes Redaktionsteam von dolomitenstadt.at

Roxy23 vor 6 Jahren

Hier stimme ich "marktla" vollkommen zu! Die "Matreier Liste" ist aus prinzip gegen alle Punkte der BGM Liste! Nicht weil diese sinnlos wären - NEIN - nur aus trotz! So wäre nicht bei jedem Artikel, welcher in den Medien publiziert wird, 9 Stimmen (BGM Liste) für und 8 Stimmen (Matreier Liste) gegen den jeweiligen Antrag. Erhoffe mir im neuen Jahr ein wenig mehr zusammenarbeit - Sitzen schließlich alle im selben Boot und keine Matreier hat was davon, wenn an der "Spitze" nur Uneinigkeit herrscht!! Gutes Neues Jahr!

marktla vor 6 Jahren

Schulden hin...Schulden her (mag man es sehen wie man will!)

Ich kann es nicht glauben, dass die Liste von Oswald Steiner tatsächlich glaubt mit dieser Aktion den Matreiern etwas "Gutes" zu tun..... sie wirft nur ein schlechtes Licht auf die ganze Matreier Bevölkerung. Das war bis jetzt der Job des Grünen Brugger, welcher allerdings nicht zum Erfolg führte, wie man ja weiß...außer er selbst weiß es nicht. Im Grunde genommen geht es nicht mehr um die Sache selbst, die kann und soll man nämlich nicht außerhalb der Gemeindegrenzen regeln....bin wirklich schockiert über die Vorgehensweise der Matreier Liste.....und wie war das mit den Klagen über die mangelnde Zusammenarbeit....nach solchen Aktionen ist es doch wohl nachvollziehbar, dass eine Zusammenarbeit der beiden Listen zur Zeit aussichtslos ist....das hat sich aber die Liste von DI Oswald Steiner leider selbst zuzuschreiben. ...und gutes Neues Jahr