Pargger bricht eine Lanze für den Hochstein

Für den Lienzer Vize steht Wintersperre der Sektion 2 nicht zur Debatte.

Der Lienzer Vizebürgermeister Meinhard Pargger. Foto: Martin Lugger

„Ich bin ganz und gar nicht damit einverstanden, dass die oberen Sektionen des Schigebietes Hochstein im Winter geschlossen bleiben sollen,“ erklärt heute der Lienzer Vizebürgermeister Meinhard Pargger in einer Presseaussendung.

Er habe Verständnis für den Vorstand der Lienzer Bergbahnen Klaus Hofstätter, der bemüht sei, Betriebsabgänge und Verluste bei der Führung der Bahn zu minimieren.

„Ich kann nachvollziehen, dass es aufgrund der sehr geringen Frequenzen keinen Sommerbetrieb für die Sektion II gibt. Den Winterbetrieb will ich aber nicht in Frage gestellt wissen,“ stellt Pargger klar. Bergbahnen Vorstand Hofstätter habe den Auftrag, Zukunftsszenarien und Einsparungsvarianten auch hinsichtlich der Betriebszeiten mit entsprechenden Berechnungen zu erstellen.

„Für mich gibt es für den Winterbetrieb zwischen dem jetzigen Angebot und dem Schließen der oberen Sektionen breiten Spielraum,“ erklärt Pargger. So sei durchaus eine Einschränkung der Betriebszeiten in der Vor- und Nachsaison eine Möglichkeit, Abgänge zu reduzieren. „Ich bin offen für Gespräche und Verhandlungen über Kosteneinsparungen, will aber den Hochstein als Hausberg der Lienzer und auch als Berg der Schitourengeher erhalten.“

Ein Kommentar zum Thema.

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4 Postings bisher
egosumquisum vor 6 Jahren

Hallo Hr. Pargger, noch kürzer die Saison? Die 2. Sektion geht heuer seit 1. Jänner, die 3. Sektion seit 8. Jänner, vorläufiger Saisonschluß ist der 18. März!!! noch kürzer und es lacht sie wirklich jeder aus!!!

Sie reden jetzt groß, dabei sind Ihre schwarzen Brüder und Sie für dieses ganze Schlamassel verantwortlich- nur gibt es keiner zu!!!

Sie wollen doch nur den BM-Sessel für sich gewinnen und nicht der Lienzer Bevölkerung einen Gefallen tun!!!

Die BM-in Elisabeth kann eigendlich am Wenigsten dafür und trotzdem schiebt man ihr jetzt den "Schwarzen Peter" zu!!!

Was ich allerdings nicht ganz verstehe - die 2 lächerlichen Monate im Sommer einsparen, das kann doch wirklich nicht so viel plus bringen !!!???? Also wenn schon , dann richtig zusperren!!

Und noch etwas: Jeder spricht vom ewigen Minus des Hochsteins, gebt doch mal die ehrlichen Verkaufszahlen vom Zettersfeld preis!!!! Wer ehrlich ist muss zugeben, dass heuer die Saison am Zettersfeld auch nur so mittelprächtig war!!!!

ManD vor 6 Jahren

Irgendwie immer das gleich - einerseits will keiner was weg haben aber die Schulden sollen dann die anderen tragen. Eigentlioch müsste man ein Spendenkonto eröffnen und jeder der gegen die Schließung ist soll was einzahlen - und vorne weg können die Hotelbesitzer eine große Summe als gutes Vorbild einzahlen ! Dann würde man auch gleich sehen wie viel ist einem jeden der Hochstein wert !!

hoidanoi vor 6 Jahren

Konzeptlosigkeit ist ein prägendes Merkmal der Vergangenheit, die das zukünfitge Schicksal des Hochsteins prägen wird. Parggers Lanzenbruch hat was herziges, diktieren doch die Eigentümervertreter seit jeher den jeweiligen Betriebsleitern und Geschäftsführern was denn nun wie zu geschehen hätte. Die Gemeinderatssitzung im letzten Spätherbst mit Beschlüssen gegen die ausdrückliche Empfehlung des GF gibt dazu beredt Auskunft. . Naturbusch sieht Chancen in Bereichen, die auch von der Hotellerie für sich entdeckt sein wollen. Ähnlich wie schon bei den Großveranstaltungen im Radsportbereich fehlt es bis jetzt an Angeboten für die möglicherweise interessierte Kundschaft. Was schnell und gerne dem TVB angelastet werden kann. Dennoch müsste es höchsteigenes Interesse der Hotellerie und Gastronomie sein, derartige Projekte voran zu treiben. Ein Jedermann-Dolomitenmann, der Extremsportinteressierten Amateuren jederzeit zugänglich wäre, könnte ein Aufhänger sein. Die natürlichen Gegebenheiten wären vorhanden. Die zu vernetzende touristische Infrastruktur ist ebenso. . Was hingegen die Finanzierung des Erhalts der Bahn oder gar eines Hochsteinausbaus angeht, so bietet die AG-Struktur der LzBB-AG die Möglichkeit, eine Volksaktie aufzulegen, die es allen Interessierten Anlegern, Hochsteinfreunden und Lift-Erhaltungs-Verfechtern möglich macht, sich an der Rettung des Hochsteins zu beteiligen. Es kann eine der letzten Chancen sein, den Hochstein erfolgreich in ein touristisch erfolgreiches Projekt zu verwandeln. So die jetzigen Eigentümer-Vertreter willens sind, eine Aktienemission zu tätigen. Steht einer Emission der ausgeklügelte Syndikatsvertrag zwischen Stadt und TVBO entgegen? Ganz besonders die nicht zu unterschätzende Talboden-Herkunfts-Klausel? Haben doch die bisherigen Protagonisten die jetzige Situation mit zu verantworten. . Sich im Lamento zu bescheiden ist eine alte, unfruchtbare Übung. Scheint aber, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, eine Breitensportart zu sein. Vielleicht wird Naturburschs Anregung aufgegriffen, wünschenswert wäre es.

Naturbursch vor 6 Jahren

Sein tut es ja eigentlich ein Wahnsinn. Der Sportberg der Lienzer, sei es für Mountainbiker, Wanderer, Bergläufer, ambitionierte Schifahrer und Snowboarder,... Der Hochstein wäre eigentlich "das Schigebiet", mit direkter anbindung an das "florierende Stadtleben"! Hätte man die Chancen erkannt und auch ein dementsprechendes Sommerangebot etabliert: ich sehe Möglichkeiten in den Bereichen für Downhillbiker, Bogenschützen, Schitourengeher, Skitrainingslager, oder ähnliche Spartensportarten. Nur müsste einmal ein beherztes Konzept auf die Beine gestellt und nicht ein Disneyland Moosalm welches an und fürsich touristisch keinerlei Bedeutung besitzt, weil es das ist was jeder hat! Ich würde mich schähmen täte unser Damenschiweltcup auf der Solo-Schlossbergbahn veranstaltet werden. Der Slogan für Lienz sollte nicht "Lienz hat alles" lauten, sondern "Lienz ist anderst"! Aber wie sooft fehlt es in Lienz an Ideen und dem nötigen Kleingeld!