Hobag AG wird eine Bankgarantie vorlegen

Nächster Anlauf für Kaufhaus-Widmung im Lienzer Gemeinderat.

Oft gefordert, genauso oft versprochen und demnächst hoffentlich Realität: der konsequente, restlose und zügige Mühlenabriss. Foto: Brunner Images

Damit bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 24. April, die Lienzer VP-Mandatare nicht neuerlich ein Veto gegen das geplante Großkaufhaus an der Dolomitenkreuzung einlegen, muss die Südtiroler Hobag AG als Projektbetreiber entweder eine grundbücherliche Sicherstellung im 1. Rang oder eine Bankgarantie über 200.000 Euro abgeben. Der erste Tagesordnungsgpunkt der Sitzung verrät bereits, was geplant ist.

„Abschluss einer Pönalevereinbarung mit Bankgarantie“ steht da zu lesen und dem Vernehmen nach ist die Bank Austria jenes Geldinstitut, das eine Überweisung von 200.000 Euro an die Stadt für den Fall garantiert, dass die Hobag die hässlichen Ruinen des Altbestandes nicht bis Ende Juni dem Erdboden gleich macht. Da zur Sitzung auch Elisabeth Höllwarth vom Landesbauamt, Raumplaner Thomas Kranebitter, der Leiter des Baubezirksamtes Harald Haider und andere Experten geladen sind, dürfte es diesmal tatsächlich zur Behandlung der acht Einsprüche gegen das „Kaufhaus Lienz“ kommen. Über die substanziell wichtigste Eingabe des Kaufmanns Robert Geiger haben wir bereits mehrfach berichtet. Nicht ganz unspannend ist auch das Ansinnen der Gemeinde Leisach, die sich direkt von der zu erwartenden Verkehrsflut betroffen sieht und deshalb Parteienstellung im Verfahren einfordert.

Dem Vernehmen nach wird – im Gegensatz zur letzten Gemeinderatssitzung – diesmal auch Hobag-Geschäftsführer Bachmann vor Ort sein. Der Abriss der Mühlentürme geht in der Zwischenzeit weiter. In den nächsten Tagen soll laut Abbruchunternehmer Mariacher schweres Gerät auffahren.

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6 Postings bisher
bergfex vor 5 Jahren

Wenn nicht gebaut wird, hat der Stadtmarkt endlich einen Parkplatz.

StatistNik vor 5 Jahren

Auf dem Bild gut zu sehen: Die kürzeste Abbiegespur der Welt.

Meines Erachtens ein gutes Symbol für die Raumverhältnisse an dieser Kreuzung.

hubert vor 5 Jahren

... meinte natürlich "das Ansinnen der Gemeinde Leisach ..."

hubert vor 5 Jahren

... das Ansichen der Gemeinde Leisach wird da wohl keine Rolle spielen! Wo kämen wir da hin, wenn jede noch so kleine Anrainergemeinde der Stadt vorschreiben könnte, was dort geschehen soll. Auch die Leisacher fahren nach Lienz, in die Debant oder sonstwohin einkaufen. Frei nach Uwe Ladstädter (www.listestadtlienz.at): Die Leisacher müssen noch viel lernen!

e ist mc2 vor 5 Jahren

Also wenn ich das jetzt richtig verstehe, bräuchte es die Garantie über die 200.000,- € dann ja gar nicht mehr, wenn mit dem endgültigen Abriss begonnen wird, oder? Auf alle Fälle wird momentan der Betonboden von der ehem. Verkaufshalle der Fa. Thum herausgerissen, wie man als Anrainer den ganzen Tag am "Getackere" des Baggers hört. Die Rampe ist offenbar auch fertig und die Andreas Hofer Str. ist auch schon gesperrt, somit kanns dann ja wirklich losgehen! Das wird eine Gaudi, wenn tatsächlich mal alles eben ist (bitte nicht das kleine gelbe Häuschen vergessen, das ja auch immer noch steht), dann kann sich die Hobag ja wieder ewig Zeit lassen mit dem Neubau! ;-) Vielleicht fallen dann inzwischen doch noch bessere Lösungen ein, wie man die Kreuzungsbereiche event. doch ohne Ampeln lösen und der Verkehr zügig abfließen kann.......

bergfex vor 5 Jahren

Wie oft wurde das schon versprochen ?? wenn kein krümel Abriss-material mehr zu sehen ist , glaube ich es erst.