Lienz liegt buchstäblich an der Quelle

Ein Liter köstliches „Schlossbergwasser“ kostet nur 0,1 Cent.

Platsch! Karl Schupfer revanchiert sich eiskalt dafür, dass wir den Wasserpreis in Lienz irrtümlich verzehnfacht haben. Doch ab jetzt weiß es jedes Kind: ein Liter kostet 0,1 Cent! Foto: Martin Lugger

Deutsch ist eine Sache, Mathematik eine andere. In unserer aktuellen Printausgabe des Dolomitenstadt-Magazins singen wir ein Loblied auf einen besonderen Schatz der Lienzer: das Schlossbergwasser.

In die spannende Geschichte hat sich allerdings ein veritabler Rechenfehler eingeschlichen. Dort steht, dass ein Liter Wasser in Lienz derzeit einen Cent kostet. Falsch! Es sind natürlich nur 0,1 Cent. Ein Kubikmeter Wasser kostet genau einen Euro netto. Und wie alle Grundschüler wissen, passen in einen Würfel mit 100 Zentimeter Kantenlänge 1000 Liter Wasser.

Alle anderen Fakten in der Story stimmen zum Glück, das bestätigt uns Wasserwerksleiter Karl Schupfer, dem der Fehler gleich ins Auge stach: „Den Leuten kommt auch ein Cent wenig vor. Ein Liter frisches Trinkwasser kostet in Lienz aber tatsächlich nur 0,1 Cent. Mich wundert ja, dass dennoch so viele Menschen teures Geld für abgestandenes Wasser in Plastikflaschen hinblättern.“

Wieviel Wasser die Lienzer pro Tag verbrauchen, was das Wasser in Kitzbühel oder Matrei kostet und warum die Dolomitenstädter über einem großen See sitzen und deshalb sicher nie verdursten – all das steht im neuen Dolomitenstadt-Magazin, das ab sofort überall dort zu haben ist, wo es (in Osttirol) Zeitschriften gibt. Man kann unser Magazin übrigens auch bequem online abonnieren!

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