„Stoanmandln“ wachen über die Isel

Zahlreiche „Stoanmandln“ stehen seit heute der Isel Spalier.

Ab 14 Uhr bauten Freiwillige entlang der Isel solche "Stoanmandln".

Am heutigen Samstag, 9. Juni, wuchsen ab 14 Uhr zahlreiche kleine Steintürme entlang des Uferbereichs der Isel aus dem Boden. Allerdings nicht selbständig. Bis um 18 Uhr bauen Menschen, denen der einzig unverbaute Gletscherfluss der Alpen am Herzen liegt, Steinskulpturen entlang des wuchtig fließenden Gewässers.

Vom Lienzer Talboden bis nach Prägraten reicht die Aktion der Solidaritätsbekundung für den Fluss. Sie soll ein Zeichen an die Gemeinden Virgen und Prägraten sein, die Ökologie des Flusses nicht dem Streben nach schnellem Profit zu opfern. Gemeint ist damit der geplante Kraftwerksbau um 144 Millionen Euro, bei dem die beiden Iseltaler Kommunen zu 25 % beteiligt sind. Die Abstimmung über das Kraftwerk erfolgt am 17. Juni.

Manche "Stoanmandln" sind auch in der Nacht zu sehen.

Wer selbst ein „Iselmandl“ gebaut hat, kann seine Bilder gerne an redaktion@dolomitenstadt.at schicken.

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